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Für den Ernstfall gewappnet

Bregenz - Die Bregenzer Blaulichtjugend beweist bei einer Übung entlang der Ach, dass sie ihren Vorbildern in nichts nachsteht. "Auf der Ach hat sich ein Raftunfall ereignet - es sind mehrere Personen vermisst"  

„Auf der Ach hat sich ein Raftunfall ereignet, es sind mehrere Personen vermisst“, teilte die Übungsleitung den Jugendlichen am Dienstag gegen 19 Uhr mit. Die Jugendgruppen der Feuerwehr Bregenz Rieden, des Roten Kreuzes Bregenz und der Bregenzer Wasserrettung schwärmten in mehreren Teams aus, um die Verletzten zu bergen. Gemeinsam wurde das Gebiet von der Kennelbacher Brücke bis zur Eisenbahnbrücke in Bregenz abgesucht. Geübt wurde vor allem das richtige Verhalten am Funk, der richtigen Alarmierung und das Verhalten bei den verletzten Personen.

Insgesamt konnten neun teils Schwerverletzte von den Jugendlichen, die während der kompletten Übung von zahlreichen erfahren Einsatzkräften aller Organisationen begleitet wurden, an die Rettung übergeben werden. Die „Opfer“ wurden zuvor im Wasserrettungsheim von Spezialisten des Roten Kreuzes geschminkt, um die Übung realistischer zu machen und damit die jungen Retter vor Ort eine bessere Einschätzung der Lage abgeben können.

„Eine Rettungsorganisation alleine meistert nur selten einen Einsatz, daher wird die Zusammenarbeit in Bregenz schon von klein auf trainiert“, erklärte die Einsatzleitung im VOL Live – Interview. Spielerisch soll der Nachwuchs in das Einsatzwesen eingeführt werden, um später für den Ernstfall gewappnet zu sein. Mit der Leistung der Blaulichtjugend waren alle Beteiligten sehr zufrieden.

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