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FPÖ-PU Rankweil Spitzenkandidat Wolfgang Müller im Interview

FPÖ-PU Rankweil Spitzenkandidat Wolfgang Müller hofft auf die Verdoppelung der Mandate.
FPÖ-PU Rankweil Spitzenkandidat Wolfgang Müller hofft auf die Verdoppelung der Mandate. ©Thomas Knobel
Spitzenquartett FPÖ-PU Rankweil bei den Gemeindewahlen

Rankweil. Wenige Stunden vor dem Tag der Entscheidung und über die Zukunft Rankweils der nächsten fünf Jahre stand FPÖ-PU Rankweil Spitzenkandidat Wolfgang Müller Rede und Antwort.

MeineGemeinde: Warum stellt die FPÖ-Rankweil keinen Bürgermeisterkandidaten?

Wolfgang Müller: Vieles in der Gemeindepolitik ist in den vergangenen Jahren gut gelaufen, einiges könnte wesentlich besser funktionieren. Wir, mein Team und ich, haben uns vorgenommen, Politik für die Bürger zu machen, und dazu braucht es eine starke, engagierte Crew. Wir wollen den Bürgermeister unterstützen, und unsere Themen und Anliegen forcieren.

MeineGemeinde: Welche Ziele setzt sich die FPÖ-Rankweil?

Wolfgang Müller: Eine Verdoppelung der Mandate ist ein von mir gestecktes Ziel. Bei der letzten Gemeinderatswahl erhielt die Liste FPÖ und Parteiunabhängige eine herbe Niederlage. Die Ausgangsposition war damals recht schwierig, (Gründung BZÖ eine Woche vor der Wahl), aber wir haben dennoch weitergemacht, und mit unserem GR Ing. Breuß Fritz einen erheblichen Beitrag für Rankweil geleistet.

MeineGemeinde: Sie sind das erste Mal Spitzenkandidat der Rankweiler FPÖ. Weshalb?

Wolfgang Müller: Ich bin seit 16 Jahren in diversen Ausschüssen in der Kommune tätig. Gemeindepolitik hat mich schon immer interessiert. Durch seine berufliche Neuausrichtung ist es unserem früheren Gemeinderat Ing. Breuß leider nicht mehr möglich, das arbeitsintensive Amt als Gemeinderat weiterzuführen. Deshalb, und weil ich es auch gerne mache, habe ich mich bereit erklärt, die Herausforderung anzunehmen, und mit der Unterstützung meines Teams, aber auch mit Rückhalt von Ing. Breuß den Gemeinderat zu machen.

MeineGemeinde: Was sind Ihre Ziele und Schwerpunkte?

Wolfgang Müller: Meine persönlichen Ziele sind wie bereits gesagt, eine Verdoppelung der Mandate. Die Schwerpunkte, welche derzeit hohe Priorität haben, sind selbstverständlich die Umsetzung des Generalverkehrsplanes. Es wurde schon viel diskutiert, Studien gemacht, Verkehrsplaner beauftragt, nun ist es an der Zeit, die Verkehrsproblematik in Angriff zu nehmen. Ebenfalls ein Thema wird der Neubau des Hauses Klosterreben sein. Eine Begleitende Kontrolle, aber auch Einbringung von Verbesserungen ist für uns wichtig. Die aktive Betriebsansiedelung am Betriebsgebiet L 190, deren Umwidmung mit starker FPÖ Beteiligung erfolgte, ist von hoher Wichtigkeit. Auch das Gebiet rund um den Bahnhof wird ein interessanter Bereich werden, und eine sinnvolle und zukunftsträchtige Nutzung ist hier gefordert. Ein großes Anliegen ist mir persönlich die Wohnungsvergabe. Jahrelang hat eine verfehlte Vergabepolitik zu teilweisen Ghettobildungen geführt, welche heute zusehends ein Problem darstellen. Es darf nicht sein, dass sich die einheimische Bevölkerung in den Wohnsiedlungen fremd fühlt. Der Anteil an migrantischer Bevölkerung darf in Wohnsiedlungen nicht grösser sein als der Migrantenanteil in der Bevölkerung. Es muss auch darauf geachtet werden, dass die Spielregeln und der Respekt zueinander eingehalten werden. Wichtig ist auch, dass gerade junge Menschen die Möglichkeit erhalten, in “billigen” Sozialwohnungen eine Startmöglichkeit zu finden, und nicht gezwungen werden, auf dem privaten Wohnungsmarkt “teuer” anzufangen.

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