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FP: Wieser prangert ÖVP-Familienpolitik an

Bregenz - Für die freiheitliche Familiensprecherin, LAbg. Hildtraud Wieser, hält sich das jüngst präsentierte Ergebnis der ÖVP-Perspektivengruppe bezüglich Familienförderung sehr in Grenzen.

“Wie es für die ÖVP üblich ist, werden zunächst die Ideen anderer Parteien abgelehnt, um sie Jahre später als große ÖVP-Errungenschaft zu präsentieren”, ärgert sich Wieser und verweist dabei auf das Modell des freiheitlichen Kinderbetreuungsschecks, das in seiner Langform – d.h. bis zum Schuleintritt des Kindes – einen Gutschein zum Besuch eines Kindergartens enthält.

Für die freiheitliche Familiensprecherin haben nur die Freiheitlichen mit ihrem Modell nachdrücklich unter Beweis gestellt, dass für sie eine Subjektförderung des Kindes Priorität habe, aber auch Maßnahmen zur Stärkung der Entscheidungsfreiheit der Eltern, denn “schließlich können die Eltern am besten erkennen, was für ihr Kind das richtige ist,” zeigt sich Wieser überzeugt.

Die freiheitliche Familiensprecherin vermisst bei der ÖVP-Perspektivengruppe zudem jeden Ansatz eines durchgängigen Gesamtkonzeptes, stattdessen würden sich auch im Bereich der Familienpolitik die Widersprüche häufen und Chaos breitmachen. Denn für Wieser ist es nicht nachvollziehbar, dass gerade eine ÖVP-Familienministerin alles daran setzt, das Erfolgsmodell Kinderbetreuungsgeld und die Entscheidungsfreiheit der Eltern zu torpedieren. Die FP-Familiensprecherin verweist auf das krampfhafte Festhalten an einer willkürlichen Zuverdienstgrenze, mit dem die viel zitierte Vereinbarkeit von Familie und Beruf unnötig eingeschränkt werde sowie auf die höchst fragwürdige “Flexibilisierung” des Kinderbetreuungsgeldes – eine Regelung, die insbesondere jene Eltern gewaltig unter Druck setze, die finanziell nicht so gut gestellt sind. „Während die Familienministerin Eltern in ihren individuellen Entscheidungen behindert, macht sich die ÖVP-Perspektivengruppe für einen Ausbau der Subjektförderung stark“, weist Wieser auf die familienpolitischen Widersprüchlichkeiten innerhalb der ÖVP hin.

Echte Zukunftsperspektiven sehen für die freiheitliche Familiensprecherin, LAbg. Hildtraud Wieser, anders aus – derzeit würden die berechtigten Anliegen der Familien zur Stärkung ihrer Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit nur durch die Freiheitlichen glaubwürdig vertreten. (Quelle: FPÖ)

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