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FPÖ kritisiert Ausbildung

Das Bildungs- und Ausbildungssystem gehe derzeit am Bedarf der Wirtschaft vorbei, kritisierte Vorarlbergs FPÖ-Klubobmann Fritz Amann am Dienstag im Vorarlberger Landhaus.

Es fehle vor allem an Lehrlingen im technischen Bereich, allein 600 in der Metallbranche. Dies sei Standort gefährdend für die Unternehmen, so die Freiheitlichen.

60 Prozent der Firmen könnten ihren Bedarf an Fachpersonal nicht decken. Den Grund für das mangelnde Interesse an technischen Berufen sehen die Freiheitlichen darin, dass Technik bei der Jugend „megaout“ sei. Um dem Trend gegensteuern zu können, müssten Naturwissenschaft und Technik positiv besetzt werden. Dabei gebe es besonders in den Schulen Handlungsbedarf, um eine Imagekorrektur herbeizuführen. Kinder mit technischer Begabung sollten von frühster Kindheit an gefördert werden, das interdisziplinäre Projektarbeiten in den Schulen verstärkt werden.

Angedacht wird bei den Freiheitlichen auch eine Installierung einer mittleren Reife. Dabei könnten technisch interessierte Jugendliche nach der Hauptschule zwei Jahre eine praxisorientierte Realschule besuchen. Nach der Ausbildung soll die Absolvierung eines Technikerpraktikums und eine Unternehmerprüfung möglich sein. Für HTL-Absolventen fordern die Freiheitlichen Anrechnungen, wenn diese ein technisches FH-Studium absolvieren möchten.

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