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Fotoservice für Leserjournalismus

Ab sofort bekommen etablierte Medienfotografen vermehrt Konkurrenz von Laien-Knipsern: Yahoo und Reuters bieten künftig gemeinsam im Internet einen Fotoservice mit Amateurbildern von Augenzeugen an.

Ab Dienstag können Hobbyfotografen ihre Bilder über die Seiten der beiden Unternehmen auf das System „You Witness“ hochladen, teilten die Unternehmen mit. Ausgewählte Fotos würden von der Nachrichtenagentur Reuters bearbeitet und an andere Medien verbreitet.

Geplant sei, auch Videos in den Dienst aufzunehmen. Reuters und Yahoo arbeiteten zudem an einer Möglichkeit, die Amateurfotografen zu bezahlen, wenn ihre Bilder von Medien kommerziell genutzt werden. Das Angebot ist der jüngste Schritt, Augenzeugen im Sinne des Leserjournalismus in die Berichterstattung einzubinden. „Unsere Nutzer liefern bereits oft einen qualifizierten Amateurjournalismus“, sagte Scott Moore, für den neuen Service verantwortlicher Manager bei Yahoo.

Beim Tsunami in Südost-Asien, beim Bombenanschlag auf die Londoner U-Bahn oder auch während des Wirbelsturms „Katrina“ im Süden der USA lieferten häufig Touristen oder Passanten erste Bilder direkt vom Ort des Geschehens. Mit der wachsenden Zahl von Fotohandys sind immer mehr Nicht-Profis in der Lage, schnell technisch hochwertige Bilder und Videos zu erstellen.

Lokale und nationale Medien fordern ihre Leser seit längerem auf, ihnen Bilder zur Verfügung zu stellen. Allerdings halten sich internationale Konzerne bisher eher zurück. Sie verweisen auf die Schwierigkeiten, die Qualität zu gewährleisten, Fälschungen zu erkennen und die Fotografen zu entlohnen, ohne eine Goldgräberstimmung rund um Großereignisse zu erzeugen. Reuters zahlt bereits jetzt für ausgewählte Bilder und wird dies auch beibehalten, betonte Chris Ahearn von Reuters Media. So stammte etwa das berühmte Bild der brennenden Concorde 2000 von einem ungarischen Augenzeugen.

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