AA

Fortführung des Interreg-Programms

Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) begrüßt das Bekenntnis der deutschen Regierung zur Weiterführung des Interreg-Programms an den alten Binnen- und Außengrenzen.

„Die Fortführung von Interreg ist ein Erfolg für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit“, betonte Sausgruber am Donnerstag in der Landeskorrespondenz.

Dass die deutsche Regierung die EU-Gemeinschaftsinitiative Interreg im Bodenseeraum weiterführen will, geht aus einem Brief von Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger an LH Sausgruber hervor. Von deutscher Bundesseite aus war im vergangenen Jahr die Notwendigkeit der EU-Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit an den alten Binnengrenzen bei der Neuordnung der EU-Regionalpolitik ab 2007 in Frage gestellt worden.

Die EU-Interreg-Inititative ist im Bodenseeraum mit der EU-Außengrenze zur Schweiz und zum Fürstentum Liechtenstein und der EU-Binnengrenze zwischen Österreich und Deutschland laut Sausgruber ein wichtiges Instrument. „Gerade für die Schweizer Kantone als Nicht-EU-Mitglieder bietet die Interreg-Zusammenarbeit mit Vorarlberg, Baden-Württemberg und Bayern eine gute Möglichkeit zur kleinräumigen interregionalen Kooperation“, so der Landeshauptmann. Mit der Interreg-Förderung habe sich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sehr dynamisch entwickelt, es gebe aber noch viel voranzutreiben.

Seit Beginn des Programms im Jahr 2002 bis zum Stichtag 31. Dezember 2005 wurden 100 Projekte bewilligt, durch die insgesamt 650 Projektpartner miteinander vernetzt werden. Das Gesamtvolumen der bewilligten Projekte beläuft sich auf knapp 45,9 Mio. Euro.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Fortführung des Interreg-Programms
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen