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Fortbestand der VS Bregenz-Stadt "wackelt"

Bregenz ist anders: Während man im ganzen Land über Geburtenrückgänge klagt, dürften die Bregenzer den Rat "ihrer" Familienministerin Kinder zu zeugen, statt in Discos zu gehen, befolgen.

Das führt dazu, dass die Kindergärten und Volksschulklassen „gut gebucht“ sind.

„In den Schuljahren ab 2009 rechnen wir in den Volksschulen sogar wieder mit Höchstständen, wie in den frühen 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts“, meint Schulstadtrat Mag. Michael Rauth und fegt damit Bedenken von Eltern hinweg, die fürchten, dass das Minimalbudget, welches für die Sanierung der Volksschule Augasse vorgesehen ist, Vorzeichen einer Schulschließung sein könnte.

Lochau-Süd füllt Klassen

Die Geburtenrückgänge in den Umliegergemeinden könnten allerdings das „Aus“ für eine selbständige Volksschule Bregenz-Stadt bedeuten. Vom prophezeiten Babyboom profitiert nämlich Bregenz Nord nur wenig. „Ohne die Schüler aus Lochau-Süd (Tannenbach bis Klausmühle) ist der Standort dieser Schule gefährdet“, malt Rauth ein düsteres Bild die Zukunft betreffend an die Wand. Sollten in Lochau Klassen leer stehen, dann wird man die Volksschüler wohl mit Bussen nach Lochau bringen. „In diesem Fall würde die Volksschule Stadt mit nur mehr vier Klassen zur Dependance der Volksschule Augasse werden“, so Rauth.

Volksschule Augasse

Keine Diskussion gibt es über den Standort dieser Volksschule. „Hier kommt der Babyboom zukünftig voll zum tragen“.

Warum die Schule dennoch nicht generalsaniert oder neu gebaut wird – beides ist mit etwa fünf Millionen Euro veranschlagt – erklären Baudirektor DI Dr. Bernhard Fink und Stadtrat Rauth damit, dass die Bausubstanz insgesamt noch gut ist. Die baulichen Mängel betreffen vor allem das Dach. „Ein Schulneubau würde weit weniger großzügig ausfallen und für eine Totalsanierung ist es noch zu früh. Ob neu gebaut oder generalsaniert wird – diese Entscheidung hat noch gut zehn bis 15 Jahre Zeit. Und bis dahin gibt es wieder völlig neue Erkenntnisse darüber, wie die Idealschule ausschauen müsste.

32 Millionen für Schulen

„Seit 1992 hat die Stadt Bregenz 32 Millionen Euro in Schulsanierungen und Neubauten investiert. Nach und nach werden die in die Jahre gekommenen Schulen modernisiert. Nach dem Großprojekt Hauptschule Rieden und Vorkloster, einschließlich Handballarena Vorkloster, ist nun die Volksschule Augasse am Zug. Die Volksschule Stadt muss noch warten, bis ihre Zukunft entschieden ist“, so Rauth.

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