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Forschungszentrum Digital Factory an der FH Vorarlberg

Als bereits sechstes Forschungszentrum hat die FH Vorarlberg im November die Digital Factory Vorarlberg eröffnet.
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Dieses neue Forschungs-, Ausbildungs- und Beratungszentrum entwickelt und simuliert eine digitale Produktion im Echtbetrieb. Digitalisierung ist ein globaler Megatrend und dadurch wachstumsbestimmend für Gesellschaft und Wirtschaft. Immer kürzere Innovationszyklen machen sie zu einer großen Herausforderung – insbesondere für die stark exportorientierte und dadurch im internatio­nalen Wettbewerb stehende Vorarlberger Wirtschaft. Der künftige Erfolg vieler Unternehmen hängt nicht zuletzt davon ab, dass sie dieses Tempo mithalten.

Neues Kompetenzzentrum

Die Digital Factory Vorarlberg ist im Laufe der vergangenen Monate als wesentliches Wissenszentrum im dynamischen Wandel der digitalen Transformation aufgebaut worden. Ihre Aufgabe ist – vereinfacht gesagt – die Prozesse einer intelligenten, digital vernetzten und digital gesteuerten Wertschöpfungskette abzubilden und im Echtbetrieb zu testen und weiterzuentwickeln.

Die Infrastruktur der Fabrik wurde bewusst kompakt gehalten und ist in der Lage, die für die Digitalisierung wesentlichen Prozesse einer realen Fabrik bei minimalem Kostenaufwand nachzubilden. In der Digital Factory Vorarlberg kann somit die Digitalisierung einer intelligenten, industriellen Wertschöpfungskette mit realen Anlagen erlernt, getestet und weiterentwickelt werden. Konkret bedeutet das, dass alle beteiligten Einheiten einer Produktion – Computer, Maschinen, Roboter und Werkzeuge – miteinander vernetzt sind und in Echtzeit miteinander kommunizieren. Durch die Vernetzung der einzelnen Komponenten werden die Vorgänge in der Fabrik transparent, die Steuerung wird intelligent, Aktionen können vorausschauend ge­plant werden und die Produktion kann sich agil an geänderte Rahmenbedingungen anpassen.

Grundlage dafür sind die Daten, die von den einzelnen Komponenten geliefert werden. Ein mögliches Szenario für eine beispielhafte Wertschöpfungskette beginnt bei der Bestellung eines Werkstücks oder Produkts über einen im Webshop befindlichen Produktkonfigurator, die Absendung der Bestellung löst die Beschaffung von Lager- oder Zukaufteilen aus. Sind alle notwendigen Komponenten vorhanden, wird automatisch ein Fertigungsablauf ausgelöst. Daten aus den einzelnen Fertigungsschritten werden z.B. zur Qualitätskontrolle und Prozessüberwachung und -optimierung ausgewertet, der Materialfluss wird automatisch gesteuert. Der gesamte Fertigungsprozess ist transparent und jederzeit einsichtig. Aus den gewonnenen Daten können in weiterer Folge Informationen zum Anlagenzustand, über langfris­tige Veränderungen oder für bevorstehende Wartungen gewonnen werden.

Partner willkommen

Die Digital Factory Vorarlberg ist offen für Unternehmen, die sich wirksam im Forschungszentrum und der digitalen Lern- und Forschungsfabrik engagieren. Schulungen und Firmendemonstrationen werden auf Anfrage durchgeführt und Partnerunternehmen bekommen dadurch Zugang zum Know-how der Digital Factory Vorarlberg. Und ganz wesentlich: Sie haben dadurch auch die Möglichkeit, neue Unternehmenspartner im Digitalbereich zu finden.

Schon fünf Unternehmen sind strategische Partner der Digital Factory Vorarlberg: COPA-DATA GmbH, Kapsch BusinessCom, Eberle Automatische Systeme GmbH & Co KG, Barracuda Networks AG, Servus Intralogistics GmbH. Auch kleinere Unternehmen sind sehr willkommen.

Projekte laufen derzeit mit folgenden Unternehmen: Julius Blum GmbH, thyssenkrupp Presta AG, Leica Geosystems AG, COPA-DATA GmbH, Pilotfabrik der TU-Wien, Tele Haase Steuergeräte GesmbH, Lithoz GmbH, Eberle Automatische Systeme GmbH & Co KG, Practical Robotics ­Institute Austria (PRIA), Kapsch BusinessCom, FH Salzburg, V-Research GmbH und KUMAVISION AG.

Daten und Fakten:
Kontakt:
Digital Factory Vorarlberg
Robert Merz
FH Vorarlberg
+43 5572 792 3031
robert.merz@fhv.at

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