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Forscher rätseln über Pegel im Bodensee

Der Pegel-Unterschied zwischen Ober- und Untersee wächst. Warum das so ist, versuchen Forscher nun herauszufinden.
Der Pegel-Unterschied zwischen Ober- und Untersee wächst. Warum das so ist, versuchen Forscher nun herauszufinden. ©dpa/Kästle
Die Pegel von Ober- und Untersee unterscheiden sich um mehrere Zentimeter. Das ist geografisch bedingt. Seit einigen Jahren vergrößert sich der Unterschied jedoch. Fachleute suchen nun nach den Gründen.
Bodensee stellt Forscher vor Rätsel

Wegen der geografischen Gegebenheiten ist der Pegel des Obersees höher als der des Untersees. Neu ist jedoch, dass dieser Unterschied wächst. Bis 2008 lag der Pegelunterschied der beiden Seeteile bei durchschnittlich 18 bis 20 Zentimetern, schreibt der “Südkurier”. Seither wachse der Pegel-Verhältnis jedoch kontinuierlich an. “Jetzt geht es in Richtung 30 Zentimeter”, sagte Bernd Wahl gegenüber der Zeitung. Der Physiker arbeitet am baden-württembergischen Seeforschungsinstitut in Langenargen (D).

Warum staut das Wasser?

Am Dienstag dieser Woche betrug der Unterschied sogar 38,2 Zentimeter. Wie es dazu kommt, darüber können die Forscher nur mutmaßen. Derzeit untersuchen sie die Abflussschwellen des Bodensees. Der Grund: Die Forscher haben festgestellt, dass sich zwar die Pegel veränderten, die Abflussmenge jedoch gleich blieb. Daraus schließen sie, dass sich beide Teile des Sees aufgestaut haben müssen, allerdings in unterschiedlichem Maße.

Doch wie kann es sein, dass sich das Wasser aufstaut, obwohl sich der Abfluss durch stetige Erosion eigentlich erhöhen müsste? Die Theorie der Forscher: Wasserpflanzen im Seerhein, der Verbindung der beiden Seeteile, bremsen den Durchfluss des Wassers vom Ober- in den Untersee. Eine zentrale Rolle könnte dabei das verstärkte Wachstum einer Laichkrautart im Konstanzer Seerhein spielen, glaubt der Biologe Michael Dienst.

Keine dramatische Entwicklung

Für einen endgültigen Befund sei es laut Bernd Wahl jedoch noch zu früh, von einer dramatischen Entwicklung könne man derzeit auch nicht sprechen, sagt der Experte gegenüber dem “Südkurier”. Derweil geht die Ursachenforschung im Seeforschungsinstitut weiter.

(red)

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