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Flughafen in Spanien evakuiert

Der Flughafen der nordspanischen Stadt Saragossa (Zaragoza) ist am Mittwoch nach einer Anschlagsdrohung der Untergrundorganisation ETA evakuiert worden.

Die ETA habe erklärt, einen Granatwerfer in Stellung gebracht zu haben und zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr (MESZ) abzufeuern, sagte eine Sprecherin des Flughafens. „Die Abfertigungsgebäude wurden evakuiert und derzeit finden Sicherheitsprüfungen statt.“ Den Angaben zufolge hatte sich die Separatistengruppe am Morgen kurz nach 09.00 Uhr bei der baskischen Straßenwacht DYA gemeldet und ihre Drohung telefonisch durchgegeben. Die Organisation alarmierte daraufhin die Polizei. Die ETA-Ankündigung habe sich sowohl auf den zivilen wie auch den militärischen Teil des Flughafens bezogen, sagte die Sprecherin weiter.

Der Flughafen von Saragossa war zuletzt im Juni das Ziel eines Anschlags der ETA. Das Gebiet wurde mit einer Granate beschossen. Im September zündete die ETA einen kleinen Sprengsatz an einem Stromverteiler, der beschädigt wurde. Am Mittwoch feierte Spanien seinen Nationalfeiertag. Aus diesem Anlass fand in Madrid eine Militärparade statt, die von König Juan Carlos und mehreren lateinamerikanischen Staatsoberhäuptern besucht wurde.

Saragossa gedachte zudem seiner Schutzheiligen. Die ETA ist von Spanien, der Europäischen Union und der USA als eine Terrorgruppe eingestuft. In ihrem Kampf für ein unabhängiges Baskenland hat seit seit 1968 fast 850 Menschen getötet.

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