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Flüchtlinge verlassen Deutschland: "In Baghdad küsse ich die Erde!"

Die Zahl der rückkehrwilligen Flüchtlinge steigt.
Die Zahl der rückkehrwilligen Flüchtlinge steigt. ©Screenshot / Reuters Video
Berlin - Zahl der rückkehrwilligen Flüchtlinge steigt: Bei vielen Menschen aus den Kriegs- und Krisengebieten des Nahen Ostens schwinden nach Wochen und Monaten in Notunterkünften und Flüchtlingsheimen die Hoffnungen auf ein besseres Leben in Europa. Sie haben die Flucht nach Deutschland geschafft. Jetzt kehren viele frustriert zurück.

Bei zahlreichen Menschen aus den Kriegs- und Krisengebieten des Nahen Ostens schwinden nach Wochen und Monaten in Notunterkünften und Flüchtlingsheimen die Hoffnungen auf ein besseres Leben in Europa. Einige entscheiden sich zur Rückkehr und fliegen zurück in die Heimat. Bei der irakischen Fluggesellschaft Iraqi Airways sehen die Mitarbeiter seit Monaten ein kleine aber stetig steigende Zahl rückreisender Flüchtlinge. Derzeit seien es etwa 100 Personen pro Woche, sagte die Mitarbeiterin der Fluggesellschaft Andesha Karim am Dienstag am Flughafen Berlin-Tegel: “Wir haben drei Maschinen: Frankfurt-Bagdad, Düsseldorf-Erbil, Berlin-Erbil-Bagdad, auf diesen drei Maschinen. Das heißt pro Maschine 40, ungefähr.” Von Berlin-Tegel geht jeden Mittwoch Nachmittag ein Flieger über Erbil im Nordirak nach Bagdad.

Hier die Stimmen von einigen, die sich entschieden haben zurück zu kehren:

“Ich bin nach Deutschland geflüchtet, um meine Zukunft aufzubauen. Aber ich habe gemerkt, dass ich das nicht auf der Grundlage von falschen Versprechungen schaffen kann. Iraker bekommen keine Aufenthaltsgenehmigung. Die zweite Sache ist Geld und Essen. Ich fliege in den Irak, um zu essen. Wir haben Heimweh und fühlen uns erniedrigt. Wenn ich wieder in Bagdad bin, werde ich niederknien und die Erde küssen.”

“Europa ist nicht nett. Ich hatte den Wunsch, Europa zu sehen. Ich war drei Monate hier. Ich habe viel in Europa gesehen, aber ich gehe zurück in die Kurdengebiete im Irak.”

Unterdessen ist die Zahl der in Deutschland angekommenen Flüchtlinge nach Angaben der Bundespolizei in den letzten Wochen zurückgegangen. Insgesamt trafen im Januar bislang etwa 50.000 Personen ein. Die im Vergleich zum Sommer deutlich gesunkenen Ankunftszahlen werden unter anderem auf das Winterwetter in der Ägäis zurückgeführt.

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