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Flüchtlinge in Dornbirn protestieren gegen Unterbringung und Verpflegung

Aufregung um die Flüchtlingsunterbringung in Dornbirn.
Aufregung um die Flüchtlingsunterbringung in Dornbirn. ©VOL.AT/Paulitsch
Dornbirn. Aufregung gab es am Montag im Flüchtlingsquartier in der ehemaligen Kerzenfabrik Zumtobel: Die rund 100 Bewohner protestierten friedlich gegen schlechte Verpflegung, auch die Bedingungen der Unterbringung seien schlecht. Die Betreuer weisen die Vorwürfe zurück.
Dornbirn: Flüchtlinge protestieren

Die erst vergangene Woche von einer Messehalle in die adaptierte Werkshalle übersiedelten Flüchtlinge kritisierten die Betreuung durch das private Unternehmen ORS, wie die “Vorarlberger Nachrichten” in ihrer Dienstagsausgabe berichten.

Mit Transparenten, auf denen “Es gibt keine Lebensmittel zu essen” zu lesen war, machten sie ihrem Unmut vor der Unterkunft Luft. Seitens der Betreuerinnen weist man die Vorwürfe zurück: “Sie kriegen alles, was wir auch essen: Gulasch, Lasagne, Reispfannen.”

“Krank durch schlechtes Essen”

Ein Sprecher der Flüchtlinge hält dagegen, die Mahlzeiten seien verkocht und rieche schlecht. Drei Bewohner seien davon bereits krank geworden. Vom Personal sei ihnen brüsk beschieden worden, dann sollten sie eben in ein Restaurant gehen. Auch über die sanitären Anlagen gab es Beschwerden, die versprochenen Zeiten für ärztliche Betreuung würden nicht eingehalten und trotz der Hitze der letzten Tage gäbe es nicht einmal einen Ventilator.

Landesbeauftragte macht sich ein Bild

Angesichts der aufgeheizten Stimmung war schließlich auch die Polizei vor Ort. Den Beamten als auch der Presse wurde der Zutritt zum Gebäude von den ORS-Betreuern allerdings solange verwehrt, bis die Flüchtlingsbeauftragte des Landes, Sonja Troger, eingetraf. Sie nahm die Beschwerden zur Kenntnis. Nach einem Gespräch mit allen Beteiligten sollen die Flüchtlinge nun einen Koch benennen, der die Essenszubereitung begleitet. Organisatorisch werde man “ein paar Dinge” ändern. (red)

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