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Flora Blumen- und Gartenbewerb

©NEUE
Die neu zusammengestellte ­Blumenschmuck Landesjury war vom 10. bis 14. August, fünf Tage lang unterwegs und konnte viele interessante ­Eindrücke gewinnen.
Flora-Juryreise 2009 - Montag, 10. August
Flora-Juryreise 2009 - Dienstag, 11. August: Teil 1
Flora-Juryreise 2009 - Dienstag, 11. August: Teil 2
Flora-Juryreise 2009 - Mittwoch, 12. August: Teil 1
Flora-Juryreise 2009 - Mittwoch, 12. August: Teil 2
Flora-Juryreise 2009 - Donnerstag, 13. August
Flora-Juryreise 2009 - Freitag, 14. August: Teil 1
Flora-Juryreise 2009 - Freitag, 14. August: Teil 2

Wie schon berichtet, waren nur noch Erika Nägele und Gebhard Bechter aus früheren Jahren diesmal bei der Landesjury dabei. Peter Mattner und Ingo Bohle haben aus Altersgründen und Stefan Bitschnau aus geschäftlichen Gründen die Jury verlassen. Für sie folgten Sandra Feurstein von VIA3, der die Vorbereitung und Organisation der Schlussveranstaltung obliegt, Erwin Brunner, Gärtner aus Höchst, Harald Rammel von der Landwirtschaftskammer und Markus Karg, Obmann der Vorarlberger Gärtner, die sich die Woche teilten. Erfreulich ist, dass sich die neuen Mitglieder so gut in diese Landesjury eingliederten, dass Außenstehende bemerkten, es sind neue Gesichter aber sie sprechen die selbe Sprache.

Trend zum Garten
Neu waren auch zum Teil die Kategorien und Richtlinien. Dem Garten, sowohl dem Nutzgarten wie dem Garten als Erholungsraum, aber auch dem Bauerngarten und Gastgarten wurde vermehrt Beachtung geschenkt. Die Anmeldungen haben gezeigt, dass diese Änderung auch die Blumenschmücker wohlwollend annahmen. Waren es in  früheren Jahren zirka 80 Prozent der Teilnehmer, die sich für den Blumenschmuck am Haus und nur ein Fünftel für den Garten angemeldet haben, waren es heuer fast gleichviel in den beiden Kategorien. Der Trend zum Garten ist deutlich erkennbar. Wassergärten als Biotope oder Schwimmteiche waren in etwa zu gleichen Teilen gemeldet und sind lebendige Elemente in einem Garten.

Für die neu geschaffene Kategorie Terrasse und Dachgärten würden wir uns für nächstes Jahr noch mehr Anmeldungen wünschen, da wir gerade damit einer neuen Hobbygärtnerschicht die Möglichkeit schaffen können, an diesem Landesbewerb teilzunehmen. Beim Sonderbewerb Flora Tulpe „Garten für die junge Familie“ waren einige Anmeldungen zu verbuchen. In dieser Kategorie war nicht ein Perfektionsgarten gefragt, sondern ein Garten, in dem sich Kinder bewegen und ausleben können. In den neuen Richtlinien war auch mehr Mut zu Farben und Phantasie gefragt und in der Bewertung von der Jury berücksichtigt. Die Palette an Pflanzen, die im Fachhandel erhältlich sind, machen es nicht schwer, Farbenvielfalt und durch Strukturpflanzen (Gräser, hängende Grünpflanzen oder unterschiedlich langwachsende Blütenpflanzen usw.) einen interessanten Blumenschmuck zu gestalten.

Zuckerpüppchen überzeugt
Die Balkonpflanze des Jahres der Vorarlberger Gärtner, das Zuckerpüppchen, wurde von vielen unterschätzt. Wo sie vorhanden war, wurde sie in voller Blütenpracht vorgefunden. Sie hat überall den ganzen Sommer ohne Unterbrechung durchgeblüht. Dies haben ihr die wenigsten zugetraut, weshalb sie zukünftig eine große Bereicherung beim Blumenschmuck werden wird. Eine Bereicherung für den Bewerb war die Öffnung für Privatanmeldungen. Viele sehr interessante Objekte wurden gemeldet, die wahrscheinlich über den normalen Weg nicht in den Flora Bewerb gekommen wären. Es gab natürlich auch Anmeldungen, die sich selbst etwas überschätzten. Es wird deshalb auch in Zukunft notwendig sein, die Anmeldungen über die örtlichen Vorentscheidungen laufen zu lassen. Ein großer Dank gilt allen Blumenschmückern, die uns offen und freundlich empfangen haben. Dank gilt aber auch allen Gemeinden oder Verkehrsvereinen, welche die größtenteils ehrenamtliche Landesjury zu Mittag oder Abend zum Essen einlud.Die gesamte Landesjury und Organisatoren der Schlussveranstaltung laden alle Teilnehmer mit Freunden und Bekannten zur Schlussveranstaltung am Samstag, 26. September, ins Montforthaus nach Feldkirch ein. Dort werden neben einem sehr unterhaltsamen Programm die Landesieger und die Entscheidung über die am schönsten geschmückte Gemeinde Vorarlbergs bekannt gegeben. Für Spannung ist gesorgt.

(Text: Gebhard Bechter)

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