Flat-Tax: FPÖ kritisiert ÖVP

Bregenz - Amüsiert zeigt sich der freiheitliche Klubobmann im Vorarlberger Landtag, Ing Fritz Amann, über die in jüngster Zeit von der ÖVP aufgestellten politischen Forderungen.

„Die perspektivenlose ÖVP wühlt ordentlich im Freiheitlichen Ideenfundus und ist sich nicht zu schade, altbekannte Forderungen der FPÖ als neue ‚ÖVP-Perspektive’ für Österreich zu verkaufen.“

„Noch vor einer Woche wurde der Ruf nach Einführung eines Kinderbetreuungsschecks laut und eine Woche später kommt mit dem Vorstoß in Richtung Flat-Tax eine weitere Altforderung der FPÖ aus dem Munde der ÖVP. ‚Kopieren statt selber studieren’ scheint das Motto der ‚neuen’ Volkspartei zu sein. Allerdings sollte man dann auch den Mut haben sich und der Bevölkerung einzugestehen, dass man die jetzt aufgegriffenen Ideen einst massiv bekämpft hat“, betont Amann.

Zur nun von der ÖVP jetzt plötzlich für sich entdeckten Flat-Tax merkt der FP-Klubchef an, dass sich die Freiheitlichen schon vor Jahren für ein einfaches System der fairen Steuern eingesetzt haben und er – Amann als RFW-Obmann – auch aktiv am freiheitlichen Flat-Tax-Modell „Faire Steuern“ mitgearbeitet hat.

Folgende Grundsätze finden beim FPÖ-Modell „Faire Steuern“ Anwendung:
1. alle Einkommen sollen nur einmal zur Besteuerung herangezogen werden,
2. alle Einkunftsarten sollen nach Abzug der jeweiligen Freibeträge mit demselben Steuersatz belastet werden,
3. einkommensschwache Familien sollen bis zu einem bestimmten Niveau von der Besteuerung gänzlich ausgenommen werden,
4. Steuererklärungen sind einfach, transparent und leicht administrierbar
5. „Faire Steuern“ ersetzen die bisherige Lohnsteuer, Einkommensteuer, Körperschaftssteuer und Kapitalertragssteuer.

„Mit dem freiheitlichen Flat-Tax-Modell der „Fairen Steuern“ soll ein Steuersystem umgesetzt werden, das die Familien begünstigt, die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen entlastet und die klein- und mittelständischen Unternehmen fördert. Der Wirtschaftsstandort Österreichs würde gestärkt, die Kaufkraft der Österreicher erhöht und durch eine vermehrte Inlandsnachfrage die Konjunktur weiter angekurbelt“, erklärt der freiheitliche Klubobmann, Ing Fritz Amann, abschließend. (Quelle: FPÖ Presse-Aussendung)

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