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Flammeninferno hinterließ Riesenschaden

Das Flammeninferno in der Bäckerei Schnell in Feldkirch hinterließ einen Riesenschaden. Der Wiederaufbau bis Ende August dürfte rund 600.000 Euro verschlingen.

Der Brand, der acht Verletzte gefordert hatte, war in der Nacht auf den 22. Mai im Kellergeschoß des Mehrfamilienhauses in der Liechtensteinerstraße ausgebrochen. Die Ursache für den Brand steht jetzt fest. „Laut Brandermittlung hat ein Defekt im Altbestand der Elektrik das Ganze ausgelöst“, sagt Wolfgang Müller als Bäckereibetreiber. An die Brandnacht erinnert er sich nur mit Schaudern, immerhin waren acht Menschen dabei verletzt worden. „Ich fand in den darauf folgenden Nächten oft keinen Schlaf.“ Eine Mitarbeiterin, die in Todesangst aus dem Fenster gesprungen war und sich dabei beide Fersen gebrochen hatte, werde in den nächsten operiert. In der Folge müsse die Frau drei Monate im Rollstuhl verbringen.

Produktion verlagern

Nach frisch gebackenem Brot wird es am bisherigen Standort künftig nicht mehr duften. „Wir verlegen die Produktion ins Industriegebiet Runa. Dort haben wir eine Halle angemietet“, so Müller. Nur mehr Kaffeehaus, Konditorei und ein kleines Geschäft verbleiben in der Liechensteinerstraße. Was den enormen Sachschaden anbelangt, so hofft der Unternehmer, dass die Versicherungen dafür aufkommen werden. Die 30 Mitarbeiter müssen offenbar nicht um ihren Job bangen. „So wie es derzeit aussieht, muss ich niemand entlassen. Alle sind noch bis schätzungsweise Ende August bei vollen Bezügen freigestellt.“ Die Aufräumarbeiten in jenen Kellerräumen, wo die Flammen gewütet hatten, laufen auf Hochtouren. Und werden wohl noch Wochen dauern.

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