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Fixkosten leeren Geldtaschen

Für den klassischen Konsum bleibt dem Österreicher nur noch wenig Geld. Ausgaben 2007   | Steigerungsraten der Verbrauchsausgaben  

Der Anteil der Fixkosten an den Verbrauchsausgaben ist weiterhin sehr hoch. Wie eine Studie von RegioPlan zeigt, machen die Kosten für Ernährung, Wohnen, Verkehr und Energie mehr als die Hälfte (58 Prozent) der jährlichen Haushaltsausgaben aus. Für den klassischen Konsum, Gesundheit, Bildung und Freizeit bleibt den Österreichern also weniger Geld. Die jährlichen Haushaltsausgaben der Österreicher werden jedes Jahr höher, 2007 waren es knapp 33.600 Euro. Das sind um 4700 Euro oder 16 Prozent mehr als noch im Jahr 2000 und um 700 Euro mehr als 2006. Das bedeutet, dass jeder Österreicher rund 1200 Euro pro Monat ausgibt, bei durchschnittlich 2,3 Personen pro Haushalt.

Ausgaben steigen

Auch 2008 dürften die Ausgaben vor allem inflationsbedingt um weitere drei Prozent gestiegen sein, so RegioPlan (genaue Daten für das Vorjahr stehen noch nicht zur Verfügung). 2009 aber werden sie aus heutiger Sicht stagnieren, zum einen wegen der sinkenden Inflation, zum anderen weil die Österreicher in der Krise vorsichtiger geworden seien, so RegioPlan-Chef Wolfgang Richter. Den größten Anteil an den Haushaltsausgaben hat mit 18 Prozent der Bereich Ernährung, gefolgt von den Bereichen Wohnen und Verkehr mit 17,8 bzw. 17,1 Prozent. Zusammen mit dem Bereich Energie (4,7 Prozent) machen die Fixkosten somit mehr als die Hälfte der gesamten Ausgaben aus. Während anteilsmäßig immer weniger Geld in den Einzelhandel fließt, nehmen das persönliche Wohlbefinden und Wellness-Produkte eine immer größere Rolle im Haushaltsbudget ein. Während in den Neunzigerjahren noch rund zwei Drittel der gesamten Ausgaben im Handel ausgegeben wurden, so ist es heute laut Studie weniger als die Hälfte. Mehr investieren die Österreicher heute auch in Bildung.

Steigerungsraten

Seit dem Jahr 2000 sind die Ausgaben für Bildung und Erholung um ein Viertel gestiegen, für Gesundheitspflege um 23 Prozent. Die Kosten für Wohnung legten (ohne Heizkosten) um 21 Prozent zu. Für Ernährung geben die Österreicher seit der Jahrtausendwende um 15 Prozent mehr aus. Während die Ausgaben für Festnetztelefonie um sechs Prozent gesunken sind, geben die Österreicher für Mobiltelefonie mit 250 Euro pro Jahr und Haushalt um 50 Prozent mehr aus als im Jahr 2000. Die Ausgaben für Onlinegebühren haben sich in diesem Zeitraum verdreifacht. Für Lotto, Casino & Co haben die Österreicher 2007 mehr als 800 Euro ausgegeben, fast doppelt so viel wie 2000.

 

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