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Fitz fordert „gutes Wirtschaften“

Martin Fitz (links) mit Vorgänger Ernst Hagen.
Martin Fitz (links) mit Vorgänger Ernst Hagen. ©VOL.AT/ Hofmeister
Lustenau - Mit 98 Prozent der Stimmen wurde Martin Fitz (41) zum neuen Lustenauer FPÖ-Chef gewählt.

Im neuen Sozialzentrum „Schützengarten“ ging gestern ein ganz besonderer Ortsparteitag der Lustenauer FPÖ über die Bühne. Grund dafür: Die Partei, die in Lustenau 50 Jahre lang stärkste politische Kraft war, wählte eine neue Führung. Mit 98 Prozent der 64 Delegiertenstimmen wurde der Versicherungsunternehmer Martin Fitz (41) zum neuen Ortsparteichef gewählt. Er übernahm die Funktion vom Landtagsvizepräsidenten und Bildungsgemeinderat Ernst Hagen (59). „Ich möchte, dass wir uns als Partei wieder effizient strukturieren und uns konstruktiv in die Gemeindepolitik einbringen. Die FPÖ hat in den vergangenen Jahrzehnten viel für Lustenau geleistet. Diese Tradition wollen wir fortsetzen“, erklärte Martin Fitz nach seiner Wahl. Anwesend beim Lusten­auer Ortsparteitag waren auch FPÖ-Landesparteiobmann Dieter Egger (43), Geschäftsführer Arno Eccher und Nationalrat Bernhard Themessl (60). Der neue Lustenauer FP-Hoffnungsträger nennt „gutes und vernünftiges Wirtschaften für die Gemeinde“ als sein politisches Hauptziel. Der Mehrheitspartei ÖVP bietet er Zusammenarbeit an. Er werde aber auch keinen Konflikt im Sinne einer Problemlösung scheuen. Erleichtert zeigte sich Fitz Vorgänger Ernst Hagen. „Es herrscht wieder Aufbruchsstimmung. Persönlich bin ich natürlich erleichtert, dass der Obmannwechsel nun vollzogen ist“, meinte Hagen.

(VN-hk)

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