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Finnland: 49,6 Prozent für Halonen

Die amtierende Präsidentin Tarja Halonen und der konservative Kandidat Sauli Niinistö gehen in zwei Wochen (am 29. Jänner) in eine Stichwahl um das Amt des finnischen Staatsoberhauptes.

Am Sonntag verfehlte die von den Sozialdemokraten und der Linkspartei unterstützte Halonen mit 46,3 Prozent die angestrebte absolute Mehrheit, die ihr die Wiederwahl beschert hätte.

Niinistö, ehemaliger Finanzminister, erreichte laut dem vorläufigen Endergebnis 24,1 Prozent. Mit dem undankbaren dritten Platz musste sich Ministerpräsident Matti Vanhanen zufrieden geben – er bekam 18,6 der Wählerstimmen. Die Wahlbeteiligung blieb mit knapp 73,9 Prozent hinter jener von vor sechs Jahren (76,9 Prozent) zurück. Ein schwaches Drittel der über 4,2 Millionen wahlberechtigten Finnen hatte seine Stimme bereits in der Vorauswahl in den vergangenen zwei Wochen abgegeben.

Halonen sagte nach dem Vorliegen des vorläufigen Ergebnisses, sie sei doch „ein wenig“ enttäuscht, dass sie es nicht im ersten Anlauf geschafft hat. Für die zweite Runde am 29. Jänner sei sie jedoch „sehr optimistisch“, da sie in der ersten Runde insgesamt mehr Stimmen auf sich vereinigen habe können als ihre beiden Hauptkonkurrenten zusammen gerechnet.

Halonens Gegner in der Stichwahl, Niinistö, zeigte sich erfreut. Er versprach Halonen für den zweiten Durchgang eine intensive Diskussion über sicherheits- und beschäftigungspolitische Fragen. Während Niinistö über einen NATO-Beitritt Finnlands diskutieren will, sagte Halonen, sie sehe nicht, warum Finnland in absehbarer Zeit unbedingt der NATO beitreten solle.

Ministerpräsident Vanhanen betonte, seine Niederlage als Präsidentschaftskandidat habe keine Auswirkungen auf seine Arbeit als Regierungschef. Er hoffe auf einen Wechsel seiner Wähler bei der Stichwahl zu Niinistö.

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