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Fink fordert Zusatzpension für Arbeitnehmer

Eine verpflichtende Zusatzpension für alle Arbeitnehmer schlägt der Präsident der Arbeiterkammer Vorarlberg, Josef Fink, vor. Konzept Zusatzpension [PDF 536 KB]

Ein zweites kapitalgedecktes Pensions-Standbein, wie es etwa in den Niederlanden existiere, sei erforderlich, um die demographische Schere zwischen Beitragszahlern und Pensionsempfängern nicht zu weit aufklaffen zu lassen. Es gehe nicht darum, die staatliche Pension abzuschaffen, sondern eine sinnvolle und finanzierbare Ergänzung zu schaffen. Das betonte der durch das nach ihm benannte Abfertigungs-Modell bekannte Fink heute, Donnerstag, vor Journalisten in Bregenz.

Die Finanzierung stellt sich Fink in Form von maßvollen Umschichtungen von ASVG-Beiträgen in die zweite Pensionssäule vor. Im ersten Schritt sollten ab von Arbeitnehmern und Arbeitgebern je 0,5 Prozent vom Pensionsversicherungsbeitrag zum Aufbau der neuen Säule zweckgewidmet werden. Das würde jährlich in Summe 800 Mio. Euro ausmachen, der Bund erspare sich aber umgekehrt als Folge der Pensionsreform 2003 ab 2007 rund 1,3 Mrd. Euro und fünf Jahre später bereits 4,4 Mrd. Euro, argumentierte AK-Präsident Fink.

Um eine wirksame Zusatzpension zu erreichen, müsse im Zuge der Kollektivvertragsverhandlungen schrittweise („jährlich ein paar Zehntelprozentpunkte“) auf einen Beitragssatz zwischen 3,5 und 5,0 Prozent erhöht werden. Bis 2020 sollten die KV-Partner Zeit haben, mindestens 1,5 Prozent an Beiträgen für das Zusatzpensionssystem zu vereinbaren. Falls das Ziel nicht erreicht werde, sollte der Gesetzgeber die entsprechenden Beiträge zwingend vorschreiben und „ein Mindestmaß an Solidarität von allen einfordern“, meinte Fink.

Auf politischer Ebene will Fink die Zusatzpension für alle sowohl im ÖAAB als auch in der Gesamt-ÖVP und in der Bundes-Arbeiterkammer thematisieren. Vom neuen ÖAAB-Obmann Fritz Neugebauer erwartet Fink, dass dieser neben „seinen“ Beamten nicht umhin können werde, „auch die breite Schicht der Arbeitnehmer zu vertreten“.

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