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Finanzierung der EU

Die Europäische Gemeinschaft mit künftig 25 Mitgliedern wird sich mehr um die eigene Finanzierung kümmern müssen, ist EU-Kommissar Franz Fischler überzeugt. EU-Verfassung

Bundeskanzler Schüssel schlägt in die gleiche Kerbe.

Bei dem bereits traditionellen „kleinen EU-Gipfel“ in Lech, der gestern zu Ende ging, standen bei den politischen Gesprächen die bevorstehende EU-Erweiterung, die Verfassung und Finanzierung auf der Tagesordnung. Neben Schüssel und „Hausherr“ LH Sausgruber waren in Lech auch der slowenische Ministerpräsident Anton Rop, EU-Kommissar Fischler, der neue Präsident des Ausschusses der Regionen, Peter Straub (siehe unten) und Aussenministerin Benita Ferrero-Waldner dabei. EU-Kommissionspräsident Romano Prodi musste aus persönlichen Gründen absagen.

Starker Euro

Eine besonders breite Übereinstimmung sei für einen Wachstums- und Stabilitätspakt wichtig, so Bundeskanzler Schüssel. „Wir brauchen eine niedrige Inflation und einen starken Euro.“ Außerdem müssen auch Forschung und Entwicklung für die europäische Zukunft an Bedeutung gewinnen. Für Fischler sind neben der Stabilitätsfrage auch die Probleme der Sicherheit und der gemeinsamen europäischen Außenpolitik künftige Arbeitsschwerpunkte der nächsten Kommission. Er selbst wird dieser nicht mehr angehören.

Slowenien, ab Mai EU-Mitglied, will laut Anton Rop bereits 2007 den Euro einführen.

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