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FIFA Street die Dritte: New Style

Wahnwitzige Tricks und coole Styles: Fifa Street 3 rockt.
Wahnwitzige Tricks und coole Styles: Fifa Street 3 rockt. ©Waibel
Wenn es weniger um Simulation und authentischen Anspruch als um Technik und coole Tricks geht, dann ist die Rede von Fifa Street, das nunmehr in der dritten Auflage erscheint.  

Sportgames, und hier insbesondere Fußballspiele finden eine treue Schar von Fans. Den meisten geht es darum, im Trikot ihrer Lieblingsmannschaft ganze Saisonen nachzuzocken, in stilgerechten dem echten Vorbild nachempfundenen Stadien. Doch da gibt es noch die Anhänger der Lust am Dribbeln, an Tricks und coolen Styles, weitab von Regeln und authentischen Vorbildern. Für diese Zielgruppe hat Electronic Arts die Fifa Street-Serie aus der Taufe gehoben, Teil eins und zwei konnten dabei aber nur mäßig überzeugen.

Bei den Modis auf den ersten Blick nichts neues: Schnell- und Multiplayerspiele plus ein Trainingsmodus. Und als Sahnestück mittendrin die Fifa Street Challenge. Hier geht es darum, gegen verschiedene Teams anzutreten. Die Schwierigkeit der Gegner variiert hier von Spielmacher bis hin zu Legenden. Neun Turniere gilt es zu bestreiten, in denen man beispielsweise in 5 Minuten die meisten Tore schießen muss oder mit Trickfußball glänzen muss, Tore also mit Kopfball oder auch Volley treffen.

Als Tribut an die Authentizität haben 250 lizenzierte Spieler den Weg in FIFA Street 3 gefunden – darunter 18 Nationalmannschaften und diverse Auswahlteams. Die Spieler dieser Spezialteams haben auch besondere Fähigkeiten. Spielmacher können besonders gut passen und das Tor aus weiter Entfernung treffen, Vollstrecker sind dagegen gute Verteidiger. Trickser lehren den Gegner das Fürchten durch blitzschnelle Ballmanöver, wohingegen Torjäger durch reine Effizienz auf das gegnerische Tor überzeugen. Insgesamt wartet Fifa Street 3 aber mit weniger Mannschaften auf als das „echte“ Fifa. 

Wie es sich für ein echtes Arcadegame geziemt, ist die Steuerung schnell erlernbar und eingängig. Schnell gehen die Grundzüge der Bedienung in Fleisch und Blut über, bald folgen die ersten aufwändigen coolen Tricks. Möglichkeit zum Erlernen der Feinheiten gibt es im Trainingsmodus. Die hohe Schule von Fifa Street liegt im Gegensatz zum normalen Fifa in den Tricks und Styles.

Während des Dribbelns oder Jonglierens des Balls füllt sich am oberen Bildschirmrand die sogenannte Momentum-Leiste auf. Mit einem Schuss aufs Tor wird die Stafette abgeschlossen. Ist die Leiste voll, wird ein Gamebreaker per Schultertaste aktiviert. Nun färbt sich das Spielfeld grau, die Spieler und der Ball bleiben allerdings farbig. Der Gamebreaker ist ein spielbestimmendes Feature. Nun ist es möglich den Ball aus nahezu jeder Position im gegnerischen Tor unterzubringen. Im dritten Fifa Street Teil haben die Fähigkeiten der Spieler einen Sprung nach vorne gemacht. So geht das Tricksen noch leichter von der Hand. Da jedoch auch die gegnerische Mannschaft über diese Fähigkeiten verfügt, ist so der Schwierigkeitsgrad angestiegen, da es von essentieller Bedeutung ist, diese Tricks auch zu beherrschen.

Doch ob Absicht oder nicht, die größten Leuchten sind die Gegner nicht. Die KI ist lediglich zweckmäßig und soll wohl nicht durch allzu große Finessen den Gamer am Pad zur Verzweiflung treiben. Nur in den höheren Schwierigkeitsgraden ist es knackig, Siege zu einzufahren.

Wer genug von den Singleplayermodes hat, kann sich Online in selbstbestimmten Modi messen. Auf jeden Fall ist auch das Multiplayererlebnis eine nette Abwechslung zum Singleplayer, so motivierend wie bei den normalen Fifa Titeln ist es jedoch nicht.

Technisch gibt es eine Änderung. So präsentiert sich das ganze Spiel in einem stylishen Comiclook, es ging wohl nicht mehr darum, die Spieler ihren Vorbildern so genau wie möglich nachzuempfinden, wenngleich die Vorbilder der Recken durchaus zu erkennen sind. Optische Unterschiede gibt es nur noch in Bezug auf die Funktion der jeweiligen Spielpositionen. So gibt es bullige Stürmertanks, unförmige Dribbelkünstler oder breitschultrige Mittelfeldspieler. Knackige Texturen perfektionieren diesen Look, auch die Spielfelder wissen durch schönes Design allesamt zu überzeugen. Wenngleich man sich den einen oder anderen Platz mehr gewünscht hätte. Auch akustisch ist Fifa Street 3 eine Wucht, neben einem stimmigen Soundtrack wissen donnernde Effekte den Arcadestyle des Games zu unterstreichen. Witziges Detail am Rande: Die Spieler sprechen in ihren jeweiligen unterschiedlichen Sprachen miteinander. 

 

Fazit:

FIFA Street 3 hat seinen eigenen Style gefunden und kann mit Fug und Recht als das beste Fifa Street bisher bezeichnet werden. Durch den eigenen Look, die coolen Styles und die überzeugende Technik weiß es zu überzeugen, durch die schnelle Erlernbarkeit finden sich auch Spieler, die bisher mit Fußballgames nichts am Hut hatten, gut zurecht. Langzeitmotivation finden Fans des Runden das ins Eckige muss, wohl eher mit ernsthafteren Titeln der Fifa-Serie, doch für einen schnellen Zock für Zwischendurch eignet sich Fifa Street 3 eher.

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