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Feuerwehren in Hochwasser-Einsatz

Die Vorarlberger Einsatzkräfte sind wegen drohendem Hochwasser seit 5 Uhr Früh im Dauereinsatz, nahezu alle Feuerwehren in Bregenzerwald und Walgau mussten einrücken.   |

In Bezau ist der Grebenbach über die Ufer getreten, 15 Keller standen unter Wasser, beim Bipa in der Ortsmitte und der Tischlerei Moosbrugger steht das Wasser bis zur Kellerdecke. Das Wasser des Grebenbaches überschemmte auch Straßen, zahlreiche Anwohner schützten ihre Häuser mit Sandsäcken und bauten Schutzwälle. Aus dem Rheintal wurden weitere Sandsäcke in die betroffenen Gemeinden gebracht.

Auch in Nenzing sind zwei Bäche über die Ufer getreten, durch eine Mure war die L190 zwischen Nenzing und Nüziders gesperrt. In Rankweil und Gisingen drohte die Nafla überzugehen.

Am frühen Vormittag entspannte sich die Lage vorerst merklich, die Pegel der Bregenzerach gingen zurück – in Bezau schien zeitweise sogar die Sonne. “Es sind heute die kleineren Zuflüsse gewesen, die Probleme gemacht haben. Die Meteorologen prognostizieren aber weiterhin Niederschläge. Es ist derzeit aber schwer abzuschätzen, wieviel heute im Verlauf des Tages noch kommt”, schildert der Einsatzleiter der Landeswarnzentrale den “VN”. Eigentlich war der Starkregen später erwartet worden.

Die Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) hat für die Bezirke Bludenz und Feldkirch eine Unwetterwarnung der höchsten Warnstufe 3 ausgegeben, für Bregenz und Dornbirn Warnstufe 2 – die Meteorologen erwarteten ab heute Früh, 6 Uhr innert 24 Stunden zwischen 50 und 140 Millimeter Niederschlag.

Wetterradar: http://www.metradar.ch/de/loop_aktuell.php

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