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"Feuer in den Alpen" am Samstag

Auf vielen Bergen Österreichs, der Schweiz, Frankreichs, Italiens und Sloweniens findet am Samstag wieder die alljährliche Umweltaktionen "Feuer in den Alpen" statt.

Dabei wird mit einfachen brennenden Holzstößen bis hin zu kunstvoll geformten Symbolen sowie mit Hilfe von Fackeln in die Berghänge „geschriebenen“ Forderungen symbolisch auf die Bedrohung des alpinen Lebensraumes hingewiesen. Das wichtigste ostalpine Feuer brennt am Dobratsch, dem Villacher Hausberg.

Der Startschuss für diese eindrucksvolle Aktion war 1985 im schweizerischen Val Madris erfolgt, als Umweltschützer aus Protest gegen die Zerstörung ihres Tales das erste Feuer in den Alpen entfachten. Bald darauf brannten die Feuer auch in Vorarlberg, Tirol und Kärnten. Es sind sowohl Einzelpersonen als auch Vereine und Initiativen, die in ihrer Region die Flammen zum Schutz der Umwelt lodern lassen.

Die Aktion versteht sich auch als ein Zeichen für die Gemeinsamkeiten der Menschen in den Alpen sowie für die Bereitschaft, die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Die gemeinsamen Ziele wurden 1991 festgeschrieben: „Die Alpen sind eine uralte Landschaft, ihr Eigenwert ist das im Laufe der Generationen langsam Gewachsene: Ob Boden, Pflanzen, Lebewesen, was hier Bestand hat, hat einen langen Weg hinter sich. Jeder schnelle, unausgewogene Eingriff in diesen Lebensraum wirkt zerstörerisch. Diese Eigenart und diesen hiesigen Wert der Zeit gilt es wahrzunehmen und zu achten.“ Im Jahre 2002 hat die Alpenschutz-Kommission CIPRA die Koordination der Aktion „Feuer in den Alpen“ übernommen.

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