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Feuer bei Tunnelunfall im Amberg

100 Einsatzkräfte im Ambergtunnel. Vier Fahrzeuge kollidierten, sechs Menschen wurden verletzt. Dennoch: Glimpfliches Ende für diesen schweren Unfall.   

Ein 18-jähriger Grundwehrdiener löst den Crash im Ambergtunnel aus. Gegen 16.40 Uhr fährt der Lenker des „Puch G“-Geländewagens an die Tunnelwand. Er gerät darauf in den Gegenverkehr, rammt einen Mercedes und kollidiert schlussendlich mit einem Cabrio. Das mächtige Heeresfahrzeug schiebt sich auf den Volvo, kommt nur wenige Zentimeter vor den Nasen der beiden Insassen aus England zum Stillstand. Zum Glück wird niemand eingklemmt, denn das Cabrio fängt Feuer – dichter Rauch!

Bundesheer-Soldat Wolfgang Selb sitzt in einem anderen „Puch G“, hörte den Unfall hinter sich. Gemeinsam mit Feuerwehrmann Harald Bickel rennt er zu den brennenden Autos zurück und löscht: „Wir haben uns Handfeuerlöscher aus den Nischen geschnappt und draufgehalten.“

Schutzengel im Tunnel

Vor und hinter dem Auto von Karl Heinz Schöttle kracht es, doch er bleibt mit seiner Familie praktisch unversehrt: „Man darf gar nicht denken, was alles hätte geschehen können.“

Insgesamt sechs Menschen wurden verletzt, bleibende Schäden wird aber keiner davontragen. Der Tunnel blieb für mehrere Stunden gesperrt.

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