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Festspielhaus vor 25 Jahren eröffnet

Mit der Generalprobe zum heurigen Spiel auf dem See, Verdis "Troubadour", feiert das Festspiel- und Kongresshaus Bregenz (Festspielhaus) am 18. Juli den 25. Jahrestag seiner Eröffnung.

Nach zweimaligen Erweiterungen in den Jahren 1996/97 bzw. 1998 wird das Festspielhaus nach Abschluss der diesjährigen Festspiele um 40 Millionen Euro abermals erweitert und saniert. Pünktlich zum Start der Saison 2006 soll es in neuem Glanz erstrahlen.

Seit der Eröffnung des Bregenzer Festspielhauses wurden dort rund 6.500 Veranstaltungen mit insgesamt 6,5 Millionen Besuchern abgehalten. Im Vorjahr waren es 364 Veranstaltungen, zu denen etwa 440.000 Besucher kamen. Das Haus war in den vergangenen 25 Jahren an 8.500 Tagen für Besucher geöffnet, das sind durchschnittlich 340 Tage pro Jahr. 2004 wurde ein Umsatz von 2,15 Mio. Euro erzielt.

Betrieben wird das Festspielhaus ganzjährig von der Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus GmbH mit der Stadt Bregenz als alleiniger Eigentümerin. Prominentester und wichtigster Nutzer sind die Bregenzer Festspiele, die das Festspielhaus während des ganzen Sommers bespielen. 2004 wurde das Festspielhaus Bregenz vom Weltverband der Kongresszentren als eines der drei besten Kongresszentren der Welt ausgezeichnet.

Die Geschichte der Bregenzer Festspiele bzw. des Festspielhauses reicht ins Jahr 1946 zurück, als eine erste Aufführung auf zwei Kieskähnen in der Bregenzer Bucht stattfand. 1955 wurde ein erster Ideenwettbewerb zur Planung eines Festspielhauses durchgeführt, 1974 ein Bauprojekt genehmigt. In den Jahren 1977/78 wurde das Festspielhaus neu gebaut, ein Jahr später erstmals die Seeaufführung am heutigen Standort dargeboten. Im Juli 1980 wurde das Festspielhaus schließlich feierlich eröffnet.

Die rasant positive Entwicklung der Bregenzer Festspiele führte dazu, dass das Festspielhaus 1996/97 durch Zubauten (Verwaltungstrakt und Werkstattbühne) auf die doppelte Kubatur vergrößert wurde. 1998 wurde die Osttribüne auf der Seebühne erweitert und die Sitzplatzkapazität von 4.600 auf rund 7.000 ausgebaut.

Im Rahmen einer 40 Mio. Euro teuren Sanierung, zu der die Bregenzer Festspiele selbst fünf Mio. Euro beisteuern müssen, werden ab Ende August der Eingangsbereich mit Garderoben und Ticket-Center sowie das Foyer völlig neu gestaltet. Der Große Saal des Hauses erhält eine fixe Tribüne, eine Be- und Entlüftung und eine zeitgemäße Optik. Zudem werden Multifunktionsflächen und eine Festspiel-Lounge geschaffen. Die Gesamtkapazität im Haus steigt von 4.000 auf 4.500 Sitzplätze.

Komplett erneuert wird die Haustechnik aus Heizung, Lüftung und Klimaanlage sowie die Elektroinstallationen. Nach Angaben des verantwortlichen Architekten Much Untertrifaller erfolgt mit der Sanierung insbesondere eine “Öffnung des Hauses nach außen“. Die Arbeiten müssen innerhalb von zehn Monaten abgeschlossen sein, damit das Festspielhaus für die Festspiele im Jahr 2006 wieder benützbar ist.

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