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Festspielhaus: Risse in den Terrazzo-Böden

Bregenz - Im Juli des vergangenen Jahres ist das umgebaute Bregenzer Festspielhaus neu eröffnet worden - und nun steht bereits die zweite Sanierungsmaßnahme an.

Die Haarrisse, die sich in den neuen Terazzoböden im Festspielhaus Bregenz gebildet haben, werden in den kommenden Monaten saniert. Für die Öffentlichkeit entstehen dabei keine Kosten, auch der Veranstaltungsbetrieb wird nicht behindert.

Das Festspielhaus Bregenz war von September 2005 bis Juni 2006 in zehn Monaten Bauzeit komplett saniert worden. Völlig erneuert wurden dabei auch die Böden im Haus.

Bereits im November 2006 wurden Haarrisse in den rund 2000 Quadratmetern Terazzoboden festgestellt. Bis zu einem gewissen Grad seien derartige, so genannte Schwindrisse durch die Ausdehnung des Bodens zu Beginn der Heizperiode normal. Im Festspielhaus Bregenz sei das durch die Ö-Norm tolerierbare Maß allerdings deutlich überschritten.

Die Mängelbehebung läuft. „Wir haben deshalb die Firma zur Behebung des Mangels aufgefordert. Diese hat den Mangel anerkannt und zu Jahresbeginn im zweiten Obergeschoß mit der Sanierung begonnen”, schildert der Projektleiter der Sanierung, Ing. Christian Freuis. Dabei habe man die Risse mit einem Spezialkunstharzlack verklebt. Seit fünf Monaten hält diese Verklebung nun bereits – auch in der kritischen Phase zum Ende der Heizperiode traten dort keine neuen Risse mehr auf.

Parallel wurde die Universität Innsbruck mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt, um die Ursache dieser Haarrisse zu klären. Dieses Gutachten soll in etwa eineinhalb Monaten vorliegen. Seine Ergebnisse sollen noch abgewartet werden, voraussichtlich nach Ende der Festspielzeit können die restlichen Böden dann saniert werden.

Normaler Vorgang. Für Christian Freuis handelt es sich hier „um einen ganz normalen Vorgang, wie ihn auch jeder Häuselbauer kennt. Auf jeder Baustelle treten Mängel auf, die dann von den Handwerkern behoben werden müssen. Es wäre eine Illusion zu glauben, dass das bei einem knapp 40 Millionen Euro teuren Projekt anders ist.”

Wichtig sei letztlich, dass für die Auftraggeber der Sanierung – die Stadt Bregenz als Bauherr, das Land Vorarlberg und die Bregenzer Festspiele – keinerlei Kosten entstehen.

(Quelle: Amt der Landeshauptstadt Bregenz)

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