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Festspiele über Parkgebühren verärgert

Die Festspiele kritisieren Parkraumbewirtschaft-ung. Künftig muss beim Festspielhaus ganzjährig und beim Parkplatz West in den Sommermonaten am Abend für Parken bezahlt werden.

In Stadtvertretungssitzung beschlossen

Die Parkordnung wurde am Dienstagabend in der Stadtvertretungssitzung beschlossen.

Nicht asphaltierte Fläche

Beim Parkplatz West handelt es sich um eine nicht asphaltierte Fläche in der Nähe des Fußballstadions. Sie wird heuer während der Sommermonate zwischen 18.00 und 23.00 Uhr bewirtschaftet.

Salzmann: “Ausschließlich gegen Festspiele”

Diese Aktion richte sich ausschließlich gegen die Festspiele, so Franz Salzmann, kaufmännischer Direktor der Festspiele. Er habe prinzipiell nichts gegen Parkgebühren, aber es müsse damit eine Qualitätsverbesserung einhergehen.

“Gast wird verärgert”

Der Gast werde nur verärgert, wenn er sich durch den sommerabendlichen Stau quälen und für einen Schotterplatz noch bezahlen müsse, so Salzmann. Er befürchtet dadurch Wettbewerbsnachteile. Andere Städte würden zu Festspielzeiten sogar ihre Parkgebühren reduzieren, so Salzmann.

Salzmann hätte sich gewünscht, dass die Stadt nicht überfallsartig vorgehe, sondern gemeinsam mit den Festspielen eine Lösung gesucht hätte.

Bürgermeister: Weltweit üblich

Es gebe in Europa und weltweit genügend Beispiele, wo solche Handhabungen absolut üblich sind, so Bürgermeister Markus Linhart (ÖVP).

Bregenz sei in einer besonderen Situation, so Linhart. Durch einen Privatparkplatz in der Nähe sei ein gewisser Druck entstanden, so der ORF.

Linhart: Druck der SPÖ

Es wäre ihm lieber gewesen, so Linhart gegenüber Radio Vorarlberg, sich Zeit für die Diskussion zu nehmen, aber von Seiten der Sozialdemokratie habe es diese Forderung gegeben und der habe er sich nicht entziehen können.

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