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Festspiele feierlich eröffnet

Bundespräsident Klestil hat die 58. Bregenzer Festspiele eröffnet, die bis 19. August dauern. Die Eröffnungsrede hielt Jamie Bernstein, Tochter Leonard Bernsteins.

Die Eröffnungsrede im Festspielhaus hielt Jamie Bernstein, Tochter von Leonard Bernstein, dessen „West Side Story“ am Donnerstagabend auf der Seebühne Premiere hat. Künstlerisch beginnen die Festspiele Mittwoch Abend im Haus mit der Premiere der Oper „Das schlaue Füchslein“ von Leos Janacek.

Die Bregenzer Festspiele 2003 sind die letzten unter der künstlerischen Verantwortung von Langzeitintendant Alfred Wopmann, der sich im Herbst nach 20 Jahren in den Ruhestand verabschiedet und das Ruder an den Briten David Pountney übergibt. Das Programm ist umfangreich und vielfältig wie noch nie: Mehr als 70 Veranstaltungen von Oper über klassisches Konzert und Schauspiel bis „Kunst aus der Zeit“ bietet das Bodensee-Sommerfestival. Allein für 28 Mal „West Side Story“ auf der riesigen Seebühne wurden rund 190.000 Karten aufgelegt und zum Großteil schon verkauft.

Zusatzaufführungen mussten eingeschoben werden, um die Nachfrage erfüllen zu können. Insgesamt stehen für alle Veranstaltungen rund 209.000 Tickets zur Verfügung. Klestil beschäftigte sich in seiner Eröffnungsrede u.a. mit der gesellschaftlichen Rolle der zeitgenössischen Kunst. Nicht zuletzt durch die Erweiterung des „Kunst aus der Zeit“-Zyklus seien die Festspiele durch eine „gelungene Symbiose“ von moderner Kunst und „breitenwirksamen ’Klassikern’ “ zu „einem der wichtigsten Festivals in Europa“ geworden.

Der Bundespräsident nützte die Eröffnung der Festspiele auch zu einem eindringlichen Appell an die politischen Parteien zu mehr Gemeinsamkeit. In der Tagespolitik gewinne man „leider mehr und mehr den Eindruck, dass oft das Staatsganze aus dem Blickfeld gerät, obwohl es die Zusammenarbeit aller Wohlgesinnten – und daher aller Verantwortungsträger – erfordert.“

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