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Festspiele bereiten sich vor

Bei den Bregenzer Festspielen läuft der Countdown. Ende Juni beginnen die Proben für die Wiederaufnahme von Verdis "Der Troubadour" auf der Seebühne.

Im Vorjahr kamen 173.000 Zuschauer

Im Juli starten die 61. Bregenzer Festspiele. Schwarze Zahlen will man dabei schreiben, eine größtmögliche Besucherauslastung ist die erklärte Vorgabe. Im letzten Jahr kamen knapp 173.000 Zuschauer zum “Troubadour”, dem Kernprodukt des Festivals.

Festival verzeichnet Buchung von 75 Prozent

23 Mal soll sich diesen Sommer der imaginäre Vorhang am See heben. 155.000 Karten wurden dafür aufgelegt. Die Seeaufführung ist das Herzstück des Festivals. Geht’s hier gut, geht auch der Rest.

Erst wenn rund 300.000 zahlende Zuschauer in zwei Jahren den Troubadour gesehen haben, stimmt die Kassa, und die erwirtschaftete Rendite vom See, sprich der finanzielle Ertrag, kann anderweitig verwendet werden: für die Operette im Kornmarkttheater oder die Reihe „Kunst aus der Zeit”.

Derzeit spricht die Festivalleitung von einer Buchung von 75 Prozent für den See. Das heißt aber noch nicht, dass diese Karten alle verkauft sind. Denn diese Zahl beinhaltet auch das gesamte Kontingent, das Reiseveranstalter im vorhinein reservieren.

Von Verkaufszahlen wie bei der “West Side Story”, dem Bregenz-Renner der Saisonen 2003 und 2004, ist nicht die Rede. Vielmehr heißt es, man liege im Schnitt anderer Jahre – etwa wie bei Wiederholungsjahren von „Maskenball” oder „La Boheme”, so der kaufmännische Direktor Franz Salzmann. Gesteigerte Anspannung also für das Marketing der Festspiele und die Kommunikationsabteilung. Man müsse verstärkt Anzeigen schalten und Presseevents forcieren sowie Marketingkooperationen lancieren, so der ORF.

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