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Fest und Protest bei Scala-Saisoneröffnung mit Attila

Der österreichische "Scala"-Chef Alexander Pereira bei der Premiere
Der österreichische "Scala"-Chef Alexander Pereira bei der Premiere ©APA (AFP)
Mit Rauchbombe und Knallkörpern haben einige italienische Linksaktivisten am Freitagnachmittag vor Beginn der Saisonpremiere der Scala mit Giuseppe Verdis "Attila" in Mailand gegen die Regierung aus rechter Lega und populistischer Fünf Sterne-Bewegung protestiert. Einige Aktivisten trugen wie die französischen Demonstranten gelbe Westen.

Die Demonstranten skandierten Slogans gegen Innenminister Matteo Salvini und Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron. Schärfste Sicherheitsvorkehrungen waren vor der Scala-Premiere in Erwartung von Protesten ergriffen worden. Die Demonstration fand statt, bevor der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella und prominente Regierungsmitglieder, darunter Kulturminister Alberto Bonisoli, die Scala betraten.

Mit langem Applaus wurde das Orchester unter der Leitung des Scala-Musikdirektors Riccardo Chailly begrüßt. Die Hauptrolle übernahmen der russische Bass Ildar Abdrazakov, die Spanierin Saioa Hernandez spielte die Odabella. Die Karten für die Aufführung sind seit Monaten ausverkauft und kosteten bis zu 3.000 Euro.

Die Saison der Scala wird traditionsgemäß am 7. Dezember eröffnet, dem Tag des Heiligen Ambrosius, Patron der Stadt Mailand. Die Premiere wurde live von RAI 1 und in mehreren italienischen Kinos übertragen.

(APA)

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