„Ferialarbeit“ wird wie geplant erledigt

Bau Volksschule Dorf in Lauterach
Bau Volksschule Dorf in Lauterach
Schulfreie Zeit wird bei der Volksschule Dorf in Lauterach für störende Arbeiten genützt.

Lauterach. (stp) Am letzten Schultag wurde Spatenstich gefeiert – ganz gezielt, denn damit wurde sichergestellt, dass die besonders störenden Arbeiten während der Ferien erledigt werden können, und bis zum Schulbeginn in gut zwei Wochen wird es auch auf der Baustelle wieder etwas ruhiger sein. Bauleiter Günter Eisner und sein Kollege Palta Hazim haben mit dem Schertler-Team eine zeitsparende Variante gewählt: Der untere Teil der Bodenplatte wurde in Fertigteilbauweise angeliefert und eingebaut und diente gleichzeitig als Schalung für den oberen Plattenteil. „Damit“, so Hazim, „haben wir viel Zeit gespart.“ Die Bodenplatte macht den außergewöhnlichen Grundriss erkennbar. Zusätzliche Herausforderung an den Planer und die Baufirma war die „Schonung“ der mächtigen und schattenspendenden Laubbäume auf dem Areal, die komplett stehen bleiben.

Schon während der Bauzeit

„Es wird“, so Bürgermeister Elmar Rhomberg, „nicht nur nach Fertigstellung des Neubaus eine völlig neue Schulkonzeption, wir können auch während der Bauzeit neue Maßstäbe setzen.“ Damit meint Rhomberg die Bauabwicklung, die so geplant wurde, dass der Schulbetrieb möglichst ungestört weiterlaufen kann. Als willkommenen Nebeneffekt ergibt sich auch noch eine Einsparung in der Größenordnung von rund 800.000 Euro. „Diese Summe hätten wir aufwenden müssen, wenn wir während der Bauzeit den Unterricht in Containerklassen verlegt hätten. Das ist jetzt nicht erforderlich, weil wir Schritt für Schritt die neue Schule errichten und die nächste Bauetappe erst in Angriff nehmen, wenn wir schon einen Teil der Klassen in neue Gebäude umsiedeln können.“

Etappenziel März 2015

In einem ersten Schritt werden jetzt die ersten zwei neuen Gebäude erstellt. „Hier planen wir die Fertigstellung bis März kommenden Jahres. Dann nützen wir die Osterferien für den Umzug und bereiten die zweite Etappe vor.“ Diese zweite Etappe beginnt mit dem Schulschluss im Juli 2015. Die schulfreie Zeit wird dann dazu genützt, den nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten Nordtrakt der Schule abzureißen und dann mit dem Neubau der weiteren zwei Gebäude zu beginnen.

Gleicher Zeitplan

Der Ablauf der Arbeiten erfolgt nach dem Muster der ersten Etappe: Bodenplatte und andere besonders störende „Grobarbeiten“ werden während der Sommerferien bewerkstelligt, die Neubauten im Frühjahr 2016 bezogen. Damit wird der Altbau für eine Generalsanierung verfügbar. Dieser Gebäudeteil mit dem typischen Uhrturm wird künftig für Verwaltung und Sonderräume adaptiert, denn die 16 Klassen werden in vier eigenständigen und miteinander nur lose verbundenen Gebäuden untergebracht. Letzter Bauabschnitt ist dann zeitgleich mit der Adaptierung des ursprünglichen Schulgebäudes aus den 30er-Jahren die Umgestaltung und Modernisierung der Turnhalle. Hier könnte es Engpässe und Probleme geben, räumt Rhomberg ein, doch „sollte es mit dem Sportunterricht Behinderungen geben, werden wir eine Lösung finden.“

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • VOL.AT
  • „Ferialarbeit“ wird wie geplant erledigt
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen