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Fenstertausch stiftet Mehrfachnutzen

Wolfurt - Einen messbaren Beitrag zu Umweltschutz und Energieeinsparung leisten, die regionale Wertschöpfung durch Aufträge an heimische Firmen beleben sowie die Energie- und Haushaltsbudgets der Familien entlasten.
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Diese drei Zielsetzungen bringt die Aktion „Fenstertausch“ unter einen Hut, die Land Vorarlberg, Wirtschaftskammer und Fenstertischler-Fachgruppe ab heute zwei Monate lang durchziehen und die dank großzügiger Förderungen der seit Ende 2008 vom Land forcierten Althaussanierung zusätzlich Schwung verleihen soll.

„Diese Althaussanierungs-Kampagne hat voll eingeschlagen. Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der positiven Förderzusagen gegenüber 2008 um 60 Prozent auf 1834, die mobilisierten Investitionen von 6 auf 19,5 Mill. Euro. Und da es bis Mitte August erneut einen regelrechten Schub an Zusagen absetzte, wurden allein heuer schon über 30 Mill. Euro an Investitionen angeschoben, die über ,verlorene Zuschüsse’ oder auf 20 Jahre zinsfrei gewährte Darlehen auch für den Investor ein gutes Geschäft sind.“ Das bekräftigte Wirtschafts-Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser heute  im Garten des nach über 30 Jahren beispielhaft sanierten Eigenheims von Ilse und Walter Reis in der Wolfurter Moosmahdstraße. Apropos Fenstertausch-Aktion: Von den Förderungen abgesehen, wird sich Reis allein an Energiekosten in den kommenden 10 Jahren rund 13.000 Euro, in 20 Jahren annähernd das Dreifache dieser Summe einsparen, zumal die Energiepreise längst wieder im Steigflug begriffen sind.

Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein appellierte vor allem an die Generation 55 +, also das Klientel mit dem potenziell größten Haussanierungsbedarf, „weder die Dynamik der Energiepreise noch den Entlastungseffekt speziell in den Förderstufen 4 und 5 zu unterschätzen“. Dass die Aktion in den mehr als 70 Fensterbau-Fachbetrieben, in den Glasbaufirmen und Tischlereien des Landes Arbeits- und Ausbildungsplätze sichere und schaffe, verleihe der Kampagne nur zusätzlichen Sinn. An große Vorzieheffekte, denen – wie die deutsche Autobranche bezüglich Schrottprämie befürchtet – eine große Absatzflaute folgen könnte, mag Rein nicht glauben. „In normalen Jahren werden bei uns 1 bis 1,5 Prozent des Althausbestandes saniert, mit den aktuellen Aktionen vielleicht 3 Prozent. Also kämen wir nicht einmal nach 25 starken Jahren im Althausbestand rundum“, so der Präsident.

Mag.(FH) Daniel Zerlauth, Geschäftsführer der WK-Fachgruppe Tischler, präsentierte schließlich den unter http://www.fenstersanieren.at/ ”Fenstertauschrechner“, der herstellerunabhängig und fundiert informiert, übersichtlich und komfortabel bedienbar ist und Sanierungs-Interessenten ihren individuellen Energieverlust (heutiger Status) ebenso ermittelt wie ihren Kostenaufwand, die dafür einplanbaren Förderungen sowie das Kosteneinsparvolumen (künftiger Status). Im Zuge der heute startenden Kampagne winken als Preise neben einem 10.000 Euro-Gutschein auch 100 kostenlose Fenster-Checks.

 

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