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#fensterpoesie im „ZwischenZeitRaum“ – Poesie erleuchtet die Marktstraße

Projektinitiatorinnen #fensterpoesie und #ZwischenZeitRaum: v. l. Gabi Hampson (W*ORT Lustenau), Frauke Kühn (literatur.ist), Verena Marte (mohap.at), Kulturreferentin Elisa Rosegger (Stadt Hohenems)
Projektinitiatorinnen #fensterpoesie und #ZwischenZeitRaum: v. l. Gabi Hampson (W*ORT Lustenau), Frauke Kühn (literatur.ist), Verena Marte (mohap.at), Kulturreferentin Elisa Rosegger (Stadt Hohenems) ©chizzi
Mit dem Projekt „ZwischenZeitRaum“ möchte die Stadt Hohenems leerstehende Schaufensterflächen zum Leben erwecken und dabei Künstler direkt unterstützen. 

Das Hohenemser Stadtbild erstrahlt auch heuer wieder in der gewohnt vorweihnachtlichen Stimmung und schenkt vielen von uns Kontinuität in einer sonst außergewöhnlich schwierigen Zeit. Eine Art Zwischenzeit, in der wir uns gerade befinden, ein Zwischenraum, der von vielen als Vakuum empfunden wird. Auch Schaufenster stellen Zwischenräume dar, Übergänge zwischen drinnen und draußen. Durch die #fensterpoesie, erdacht vom künftigen Literaturhaus Vorarlberg und dem „W*ORT“ in Lustenau, soll hier eine besondere Brücke geschlagen werden. An vier Standorten in der Marktstraße werden über die nächsten Wochen elf kleine poetische Lichter in Schaufenstern angehen. 

11 hochkarätige Schriftsteller machen mit!

„Es ist mir eine große Freude, dass wir durch die #fensterpoesie in unserem ‚ZwischenZeitRaum‘ das erste Licht zum Erleuchten bringen und sich elf hochkarätige Vorarlberger Schriftstellerinnen und Schriftsteller daran beteiligt haben. Damit können wir ein Zeichen in dieser herausfordernden Zeit setzen“, so Kulturstadträtin Erika Kawasser. 

Mit eigenen Gedichten die Nachbarschaft erfreuen

Den Auftakt machen der Träger des Vorarlberger Kulturpreises Amos Postner, die Hohenemser Schriftstellerin Monika Helfer, Songwriter Philipp Lingg sowie acht weitere namhafte Vorarlberger Autoren. Diese lustigen, berührenden, mehrsprachigen oder absurden Licht-Gedichte sollen dazu motivieren, dass der Funke auch auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene überspringt, ihre Alltagsmomente zum Thema Licht spielerisch in Poesie zu verwandeln. So können die eigenen Gedichte dann zu Hause, in der Schule oder auch im Büro ans Fenster geschrieben werden und so soll die Nachbarschaft zum Leuchten gebracht werden. Für alle, die noch nie ein Gedicht geschrieben haben, erklärt Autor Muhammet Ali Baş in drei kurzen Videoclips auf www.literatur.ist und www.w-ort.at, was ein Haiku, ein Elfchen oder auch ein Akrostichon ist, und wie erste Gehversuche im lyrischen Schreiben aussehen können.

Literatur im Stadtraum erlebbar machen

„Die künstlerisch gestalteten Schaufenster erlauben einen neuen Blick auf die Marktstraße: Verbunden durch die Linien, jedoch individuell in ihren Texten, macht die #fensterpoesie Literatur im Stadtraum erlebbar. Natürlich liegt unser Interesse auch daran, leerstehende Ladenlokale langfristig zu vermieten, woran wir parallel intensiv arbeiten. Für die Zeit dazwischen dürfen wir uns an Kunstprojekten erfreuen, die im nächsten Jahr weitergeführt werden. Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden, den Künstlern, den Hauseigentümern sowie den Projektverantwortlichen“, so Bürgermeister Dieter Egger. 

Mach auch DU mit!

Alle, die sich zum Schreiben eines Gedichtes einladen lassen und es auf ihre Fenster bringen, können ein Foto ihrer #fensterpoesie entweder per E-Mail an frauke.kuehn@literatur.ist schicken oder unter dem Hashtag #fensterpoesie auf Instagram und Facebook teilen. Im Januar wird eine Auswahl der eingesendeten Lyrik-Lichter ebenfalls einen Platz auf den Schaufenstern in Hohenems finden. 

#fensterpoesie

• Idee: literatur.ist & W*ORT Lustenau
• „ZwischenZeitRaum“ – ein Projekt der Stadt Hohenems in Zusammenarbeit mit mohap.at
• Eine Weiterführung mit künstlerischen Projekten soll es im Jahr 2021 geben. 

 

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