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Feldkircher Testamentsfall wird in Innsbruck untersucht

Feldkirch -  Das Ermittlungsverfahren gegen den pensionierten Richter aus Feldkirch hat einen schwierigen Start hinter sich. Die Staatsanwaltschaft Feldkirch, die den Fall wegen Befangenheit an die Oberbehörde in Innsbruck weitergeleitet hatte, bekam den Fall zunächst zurück. Jetzt ist die Causa aber doch der Staatsanwaltschaft Innsbruck übertragen worden.

Gründe präzisiert

„Wir haben der Oberstaatsanwaltschaft eine ergänzende Darstellung übermittelt und haben präzisiert, warum sich die Behörde befangen fühlt“, so Behördenleiter Franz Pflanzner auf VN-Anfrage. Pflanzner selbst sowie mehrere seiner Kollegen kennen den beschuldigten Richter persönlich, arbeiteten jahrelang im selben Gebäude. Der Beschuldigte war als Richter in Feldkirch und Vaduz tätig. Seit 2002 ist er in Pension. Wie berichtet, soll der Jurist gemeinsam mit drei weiteren Verwandten ein Liegenschaftsvermögen im Wert von 20 Millionen Euro geerbt haben. Das Testament, das der millionenschweren Verlassenschaft zugrunde liegt, ist höchstwahrscheinlich gefälscht. Das sagt zumindest ein renommierter Schriftensachverständiger, der das Dokument im Auftrag der mutmaßlich geprellten Erben untersuchte.

Causa Ratz zieht sich

Erhebliche Verzögerungen gibt es auch in der Causa um die in der Testamentsaffäre beschuldigte Richterin Kornelia Ratz. Seit Anfang März liegt der Akt auf dem Tisch des zuständigen Staatsanwalts in Steyr. Ende April wurde die hiesige Kriminalpolizei mit zusätzlichen Einvernahmen von Zeugen beauftragt, weil noch „eine Kleinigkeit fehlt“, wie Behördenleiter Guido Mairunteregg damals wissen ließ. Auf den Abschlussbericht über die zusätzlichen Einvernahmen wartet die oberösterreichische Strafbehörde bis heute. „Der Erhebungsauftrag wird gerade finalisiert, es kann sich nur noch um wenige Tage handeln“, sagt Stefan Schlosser, stellvertretender Leiter des Landeskriminalamts, auf VN-Anfrage. Bis es zu einer Entscheidung über eine Anklageerhebung kommt, dürften aber noch mehrere Wochen ins Land ziehen. Denn bevor der zuständige Staatsanwalt eine Entscheidung fällt, muss er einen Vorhabensbericht an das Justizministerium abliefern.

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