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Feldkircher Fidelisprozession

Feldkirch. Am Freitag, 24. April beginnt mit einer Liturgischen Feier um 9 Uhr in der Klosterkirche die viertägige traditionelle „Fidelisfeier“ der Kapuziner in Feldkirch. Mit der Fidelisfeier wird des Märtyrertodes des hl. Fidelis gedacht, der am 24. April 1622 in Seewis im Kanton Graubünden nach einer Messfeier erschlagen worden ist.
Fotos Fidelisprozession

Der hl. Fidelis war von 1621 bis zu seinem Tod im Jahr 1622 Guardian des Kapuzinerkloster Feldkirch. Ein weiterer Höhepunkt der Fidelisfeier ist am Samstag, 25. April um 19 Uhr der Vorabendgottesdienst im Dom.

Mit der Eucharistiefeier in der Kapuzinerkirche zu Feldkirch um 6.30 Uhr beginnt der Fidelissonntag. Im Dom wird dann um 8 Uhr eine Eucharistiefeier abgehalten. Um 9.30 Uhr beginnt der Festgottesdienst mit Bischof Dr. Elmar Fischer im Dom und anschließend führt die Fidelisprozession vom Dom zum Kapuzinerkloster, wo ein Frühschoppen im einzigartigen Klostergarten stattfindet. Dazu ist die Bevölkerung von Feldkirch herzlich eingeladen. Abgeschlossen wird die Fidelisfeier in der Kapuzinerkirche mit einem „Brüdertag“ am Montag um 9 Uhr.

Der hl. Fidelis wurde um 1577 als Markus Roy in Sigmaringen geboren, er studierte die Juristerei und wurde zu einem Anwalt der Armen. 1612 beendete er seine weltliche Karriere, trat in den Kapuzinerorden ein und erhielt den Namen Fidelis (der Treue). Pater Fidelis wurde 1729 Selig und 1746 Heilig gesprochen. Er ist der 2. Diözesanpatron der Diözese Feldkirch und Stadtpatron von Feldkirch. Im Kapuzinerkloster wurde im vergangenen Jahr ein Fidelismuseum eingerichtet. Seit vielen Jahren besteht auch eine Städtepartnerschaft zwischen Feldkirch und Sigmaringen.

Manfred Bauer.

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