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Tierpatenschaft und Nachwuchs im Wildpark

Bei der Übergabe der Patenschaftstafel für den Schneehasen Znarfl freuten sich die Familien Lindner und Bauer.
Bei der Übergabe der Patenschaftstafel für den Schneehasen Znarfl freuten sich die Familien Lindner und Bauer. ©Helmut Köck
Feldkirch. (koe) Es war eine gelungene Geburtstagsüberraschung für den Paten des Schneehasen aus Feldkirch.
Tierpate Mai 2017

„Weil unser Papa Franz ganz vernarrt in die Schneehasen im Wildpark ist, wollten wir ihn mit einem besonderen Geschenk überraschen“, erzählt Tochter Anna Lindner-Bauer. Vorerst musste er aber beim Geburtstagsfest in einem Quiz, diese Überraschung auflösen. Die Überraschung gelang und nun wird Franz wohl noch öfters wie bisher in den Wildpark wandern, um sein Patenkind ‘Znarfl“ (steht für Franz Lindner) zu besuchen. Dieser zeigte sich bei der Übergabe gar nicht scheu und präsentierte bereits sein braunes Sommerkleid.

Nachwuchs
Im Frühling gibt es alle Jahre wieder erfreulichen Zuwachs bei der Tierfamilie. Die Rehe haben zwei Rehkitz zur Welt gebracht. Die Mufflons haben ebenfalls zwei Lämmer bekommen. Schon vor einigen Wochen gab es Nachwuchs bei Ziegen, Minischweinen und Wildkatzen. Bei den weißen Monarchie Eseln ist ein Hengst zu Welt gekommen. Nach den Ereignissen der vergangenen Monate durch den Vergiftungstod der trächtigen Eselin „Sissy“, ist das eine gute Nachricht. „Alle Mütter und Kinder sind wohlauf“, freut sich Betriebsleiter Christian Amann, der die genaue Anzahl der Jungtiere aktuell noch gar nicht nennen kann. Den nächsten Nachwuchs erwartet der Wildpark bei den Gämsen, beim Stein-, -Rot- und beim Rehwild. Auch die Auer-, Birk- und Steinhühner waren bereits fleißig. Die ersten Eier sind schon in den Nestern und werden gerade von den Tieren ausgebrütet. Bis der Nachwuchs aber da ist, wird es noch etwas dauern. Das Gehege für die Wildschweine wurde verdoppelt und ganz nach Wildschweinart in Besitz genommen und heftig umgegraben.

Fütterungsverbot
„Ein guter Tipp ist ein Besuch am frühen Morgen oder am späten Abend. Dann ist es ruhig im Wildpark und die Jungtiere zeigen sich gerne”, empfiehlt der Betriebsleiter. Und nach wie vor ist es ganz wichtig, dass außer bei den Futterautomaten nicht gefüttert wird. Und wenn einmal dort kein Futter mehr herauskommt, nicht verzagen. „Die Automaten sind auf die Tagesration abgestimmt. Mehr dürfen wir den Tieren nicht geben”, erklärt Amann und lädt zu einem weiteren Besuch in das Erholungsgebiet am Ardetzenberg ein.

 

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