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Clunia, ein Traum wird ergraben

(.) Yvonne Lins aus Nofels mit ihrer Kollegin Brigitte Fettinger die Grabungsleiterin
(.) Yvonne Lins aus Nofels mit ihrer Kollegin Brigitte Fettinger die Grabungsleiterin ©Manfred Bauer
Jahrzehntelang suchte man nach der römischen Straßenstation Clunia, in Altenstadt wird sie jetzt freigelegt.Feldkirch. (sm) Was eigentlich niemand mehr so recht glauben wollte ist geschehen: Das Bundesdenkmalamt hat 90.
Römische Straßenstation Clunia

000 Euro für eine archäologische Grabung in Altenstadt (Verlängerung des Feldkreuzweges) freigegeben. Der überwiegende Teil der römischen Siedlung wurde nun unter Denkmalschutz gestellt und soll so für zukünftige Forschergenerationen erhalten bleiben. Derzeit arbeitet ein dreiköpfiges Archäologen Team (zwei Archäologen und ein Helfer) vor Ort und hat bereits einen Teil der bis zu zehn Meter breiten legendären Verbindungsstraße von Mailand über Chur nach Bregenz freigelegt. Ziel des Archäologen Teams bis November, 2000 m² des Geländes freizulegen und so ein Stück römische Geschichte von Vorarlberg zurückzuholen und aufzuzeigen.

Seit 1883/84

Den Grundstein für die heutigen Grabungsarbeiten legte der aus Hard stammende, Feldkircher Industrielle und Altertumsforscher Samuel Jenny (1837 – 1901). Er hatte bereits erfolgreich die Ergrabung von Brigantium umgesetzt und vermutete zu recht nach der Grabung in Altenstadt von 1883 bis 1884, dass er auf die Straßenstation Clunia gestoßen sei. Jenny kartographierte die die rund 30.000 m² umfassende Grabungsstätte mit einzigartiger Akribie. Historiker waren dennoch nicht seiner Meinung und vermuteten Clunia in Göfis oder Rankweil. Einen ersten Beweis erbrachte die 1998/99 durchgeführte geophysikalische Untersuchung (rund 10.000 m²) mittels Georadar. Dann geschah lange Zeit nichts mehr bis der Tiroler Archäologe Johannes Pöll bei Grabungen von 2005 bis 2008 die endgültigen Beweise erbringen konnte, dass dies die legendäre Straßenstation Clunia war.

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