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Feldkirch punktete beim Leader

Salzburgs Farmteam bleibt der Angstgegner des EHC Lustenau. Dafür gab es Punkte für Dornbirn und Feldkirch. Das Heimspiel des EHC Bregenzerwald gegen die Wiener Eislöwen wurde wegen Schneetreibens abgebrochen.

Nach der ersten Drittelpause war endgültig Pause in der Alberschwender Freiluftarena. Der Unparteiische brach die Partie beim Stand von 1:0 für die Hausherren ab – nicht nur EHCB-Obmann Guntram Schedler war mächtig sauer über die Entscheidung. Denn die Partie hatte schon mit zweistündiger Verspätung begonnen, da sowohl die Gästemannschaft als auch die Schiedsrichter dem Rückreiseverkehr zum Opfer gefallen waren. Und jetzt müssen die Wälder den Gästen auch noch die Anreisekosten erstatten.

Bulldogs mit Kantersieg
Besser gelaunt kehrten die Dornbirn Bulldogs nach ihrem 5:1-Sieg in Zeltweg nach Vorarlberg zurück: Ein Doppelschlag durch Hehle und Mairitsch sowie ein weiterer Treffer von Letzterem hatten die Partie bereits im Mittelabschnitt entschieden. Spannender ging es dagegen in Zell zu: Feldkirch forderte den Leader bis zur allerletzten Minute – erst im Penaltyschießen hatten die Hausherren, bei denen Ex-Salzburg-Tormann Michael Suttnig sein Debüt feierte, mit 3:0 die Nase vorn. Feldkirch-Coach Conny Dorn: „Ich bin mit einem Punkt zufrieden – die Mannschaft hat wirklich sehr gut gespielt.”

EHC mag die „Bullen” nicht
Salzburgs Farmteam bleibt der Angstgegner des EHC Oberscheider Lustenau: Nach dem 2:3 zum Saisonauftakt kassierten die Legros-Schützlinge auch in der zweiten Heimpartie eine 3:4-Schlappe. Dabei bekamen die 1100 Zuschauer in der Rheinhalle eine tolle Partie zu sehen – nicht zuletzt die starke Leistung von Salzburg-Goalie Markus Seidl machte den Unterschied aus: Schon im Startdrittel war er gegen Harjula (6.) und Zerlauth (11.) auf dem Posten, Zach war schließlich vier Sekunden vor der Drittelsirene – unmittelbar nach einem Powerplay der Hausherren – zur Führung für die Gäste erfolgreich. Auch im Mittelabschnitt machte der EHC mächtig Druck, Harjula (24.) und Nussbaumer (29.) scheiterten, wieder waren die Gäste durch Hirsch (27.) und Schwab (32./bei 5:3-Überzahl) erfolgreich.

Erst in der 33. Minute durften die EHC-Fans nach dem Anschlusstreffer durch Zupancic erstmals jubeln, dennoch ging es mit 2:4 ins letzte Drittel. Erst 90 Sekunden vor Schluss gelang Zupancic das 3:4, danach ging Tormann Simon raus – dennoch hatte man keine Chance mehr auf den Ausgleich. EHC-Coach Eric Legros zum Spiel: „Unser Powerplay hat überhaupt nicht funktioniert. Wir haben 40 Mal aufs Tor geschossen und nur drei Treffer gemacht, das ist einfach viel zu wenig. Und natürlich darf auch ein Unterzahltreffer wie beim 1:4 durch Schwab niemals passieren.”

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