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Feldkirch: Bekenntnis zu Feuerwehr-Standorten

Feldkirch - Wie soll das Feuerwehrwesen für Feldkirch organisiert sein, wie kann man optimale Sicherheit auch langfristig sichern? Dieser Frage ging man im Rahmen einer umfassenden Studie auf den Grund.

Das in Zusammenarbeit mit externen Experten entstandene „Konzept Feuerwehr Feldkirch 2020“ wurde vergangene Woche den sechs Freiwilligen Feuerwehren der Stadt sowie hochrangigen Repräsentanten des Landes-Feuerwehrwesens präsentiert.

Bürgermeister Wilfried Berchtold bestand vorweg darauf, dass es in Feldkirch weiterhin sechs Feuerwehren brauche.

  • Die in Jahrzehnten gewachsene Standortstruktur erwies sich in der vorliegenden kritischen Überprüfung sogar als nahezu ideal. „Die Vorgabe, dass im Ernstfall jedes Gebäude in Feldkirch innerhalb einer bestimmten Zeit erreicht werden muss, kann genau deswegen erreicht werden, weil wir statt einer einzigen großen Einsatzzentrale über diese sechs dezentralen Feuerwehren verfügen“, so Berchtold. Das wird in der präsentierten Studie der Unternehmensberatung Rinke aus Wuppertal festgehalten: Diese Firma war im Einvernehmen mit dem Land – welches sich an den Kosten der Studie beteiligte – für die Analyse ausgewählt worden.
  • Auch die praktizierte Aufgabenteilung der einzelnen Wehren sowie die Schwerpunkt-Setzung werden für sehr gut befunden.
  • Die Gesamtzahl und der Ausbildungsstand der Freiwilligen bezogen auf die Größe der Stadt ist erfreulich hoch.
  • Die Personalverfügbarkeit besonders tagsüber an Werktagen gilt es dagegen zu steigern: Hier ergibt sich Handlungsbedarf, weil viele Feuerwehrmänner ihre Arbeitsplätze außerhalb der Stadt haben. Auch die Bereitschaft der Betriebe, Feuerwehrmänner für die Einsatzzeit automatisch „vom Dienst zu befreien“, ist in den letzten Jahren gesunken.
  • Als Konsequenz daraus werden bei Einsätzen tagsüber automatisch mehrere Wehren gleichzeitig alarmiert. Daraus ergibt sich auch, dass die schon bisher praktizierte Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung der Wehren untereinander weiter verstärkt werden soll.
  • Der Fuhrpark aller sechs Wehren umfasst derzeit 23 Fahrzeuge. Hier sind laut der Untersuchung kleinere Umschichtungen notwendig: Der Gesamtbedarf an Fahrzeugen wird bei Realisierung der geplanten Tunnel-Lösungen für die Verkehrsentlastung bei insgesamt 24 Fahrzeugen liegen.
  • Räumlich sind die Wehren gut ausgestattet. Ausgebaut und adaptiert werden muss in nächster Zeit lediglich das Gerätehaus in Tosters.

    Sehr positives Gesamtergebnis

    Insgesamt ist die vorliegende Studie für Feuerwehr-Referent und Bürgermeister Berchtold ein eindrücklicher Beweis dafür, dass in den vergangenen Jahren korrekt, zweckmäßig und im Interesse der Sicherheit für die Bevölkerung richtig investiert wurde.

    Auch die zahlreichen Vertreter der Feuerwehren fanden sich in der Studie bestätigt. Landesrat Erich Schwärzler gratulierte den Feldkircher Feuerwehren zum hervorragenden Gesamtzeugnis dieser Bestandsanalyse.

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