Feldkirch: Auto von Zug erfasst

Der Besitzer hatte den Wagen als gestohlen gemeldet.
Der Besitzer hatte den Wagen als gestohlen gemeldet. ©Dietmar Mathis
Feldkirch. Ein Güterzug hat am Dienstag in den frühen Morgenstunden in Feldkirch ein auf dem Gleis abgestelltes Auto gerammt. Verletzt wurde niemand, in dem Wagen befanden sich keine Personen. Die Polizei ermittelt gegen den Fahrzeughalter.
Pkw ist nur noch Schrott

Der 25-jährige Besitzer des Fahrzeugs hatte einige Stunden zuvor bei der Polizei den Diebstahl seines Autos angezeigt.

Auto von Zug vollkommen demoliert

Der Klein-Pkw stand je zur Hälfte auf dem Bahngleis und auf dem Bahnsteig der Haltestelle Feldkirch-Tisis. Der Güterzug kollidierte gegen 5.30 Uhr mit dem Fahrzeug, das dabei etwa 100 Meter mitgeschleift und völlig demoliert wurde. Auch an der Lokomotive vom Typ “Taurus” entstand Sachschaden in noch unbezifferter Höhe, sie war laut Angaben von ÖBB-Pressesprecher Rene Zumtobel aber noch fahrtüchtig. Zudem wurden kleinere Schäden an den Gleisanlagen festgestellt.

Ermittlungen gegen den Fahrzeughalter

Wie die Polizei im Laufe des Vormittags mitteilte, konzentrieren sich die Ermittlungen aufgrund der bisherigen Erkenntnisse und Spurenlage auf den Fahrzeughalter, der zum Zeitpunkt seiner Anzeige erheblich alkoholisiert war. Ihn erwartet demnach eine Anzeige wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch.

Der in Liechtenstein wohnhafte Mann gelangte mit seinem Wagen offenbar über einen entlang der Schienen führenden Radweg in den Nahbereich der Gleise.

Die Strecke war infolge des Zwischenfalls bis 6.10 Uhr gesperrt. Der Nachtzug nach Zürich war 30 Minuten verspätet, zwei Nahverkehrszüge zwischen Feldkirch und Buchs (St. Gallen) fielen aus. Am Einsatz waren die ÖBB-Betriebsfeuerwehr mit drei Fahrzeugen und zehn Mann sowie zwei Fahrzeuge und sieben Beamte der Polizei beteiligt. (red/APA)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Feldkirch
  • Feldkirch: Auto von Zug erfasst
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen