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Feldbrände im Irak vertreiben Hunderte - IS verantwortlich?

Schwere Brände auf Weizen- und Gerstenfeldern im Nordirak haben Nordirak haben hunderte Familien in die Flucht getrieben. Im Verdacht steht die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS). Bewaffnete Männer hätten die Feuer gelegt und seien geflohen, sagte ein Polizeimajor. Die Brände hätten sich auf Dörfer ausgebreitet, wobei zwei Bauern ums Leben gekommen seien. Geschätzt 700 Familien seien nach Mossul geflüchtet.

IS-Kämpfer hatten Teile des Iraks im Jahr 2014 überrannt und dabei auch die Gegend um Sinjar unter ihre Kontrolle gebracht. Die Extremisten beherrschten zeitweise ein riesiges Gebiet, das sich über große Teile des Iraks und des Nachbarlandes Syrien erstreckte. Nach heftigen Kämpfen erklärte der Irak Ende 2017 schließlich den Sieg über die Terrormiliz. Trotzdem kam es im Land seitdem mehrfach zu Anschlägen und Entführungen durch den IS.

In vergangenen Wochen hatte es auf landwirtschaftliche Flächen in der Region mehrmals gebrannt. Die Brände fallen in die Erntezeit für Weizen und Gerste, die für die irakische Bevölkerung zu den wichtigsten Getreidesorten zählen.

(APA/dpa)

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