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Fehlende Daten beim Verkehrsverbund

Das Fehlen von gesicherten und aktuellen Zahlen aller Verbundpartner ist der Hauptkritikpunkt des Vorarlberger Landesrechnungshofs (RH) am Vorarlberger Verkehrsverbund.

In dem am Freitag veröffentlichen Prüfbericht bemängelte der RH, dass der Gesamtaufwand des Landes für den öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr (ÖPNV) nicht transparent sowie die Ermittlung auf Grund der verteilten Daten schwierig sei.

Nach Angaben des RH haben sich die Aufwendungen des Landes und der Gemeinden für den ÖNPV verdreifacht und lagen im Jahr 2001 bei rund 40 Mio. Euro. Von 1999 bis 2001 betrug der zu finanzierende Abgang für Land und Gemeinden im Jahresdurchschnitt bei rund 16 Mio. Euro. Nachdem derzeit Beförderungszahlen, Kosten und Erlöse aus Verkehrsdienstzeiten nicht systematisch erhoben und ausgewertet werden, fehlen laut RH wesentliche Grundlagen zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Strecken und Linien. Der RH empfiehlt daher eine zentrale Informationsstelle für den geregelten Datenaustausch sowie für ein betriebswirtschaftliches Steuerungsinstrumentarium. „Der Aufbau eines Verbund-Informationssystems ist dringend erforderlich“, heißt es im Bericht.

Weiters regt der RH eine neue Aufgabenverteilung der Systempartner an. Der Einfluss der Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH (VVV) sei derzeit nicht in allen Bereichen gegeben, da zentrale Steuerungsaufgaben nicht im Kompetenzbereich der Gesellschaft liegen. Dem Verbundsystem gehören neben der VVV auch Bund, Land, Gemeinden, regionale Zweckverbände sowie die Verkehrsunternehmen an.

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