FC RW Rankweil „lebt“

FC RW Rankweil Präsident Ulli Bischoff ist zufrieden.
FC RW Rankweil Präsident Ulli Bischoff ist zufrieden. ©Thomas Knobel
Rankweil. Präsident Ulli Bischoff im Kurzinterview über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Fußball-Traditionsklubs.

VOL: Was hat sich seit deinem Amtsantritt bei FC RW Rankweil alles getan?

Ulli Bischoff: Seit zehn Monaten bin ich zusammen mit Kollege Mladen Galovic Präsident und vor allem in Sachen Nachwuchsarbeit hat sich einiges getan. Der Verein stand vor fast einem Jahr vor dem Aus, der damalige Vorstand mit Mag. German Bertsch an der Spitze ist fast geschlossen zurückgetreten und Nachfolger für den Vorstand wurden lange nicht gefunden. Zweihundert aktive Nachwuchsspieler konnten aber gerettet werden und auch beide Kampfmannschaften konnten ihre Pflichtspiele fortsetzen. Die Nachwuchsarbeit liegt uns sehr am Herzen und dort liegt der Schwerpunkt in der Zukunft.

VOL: Was sind die Ziele des Vereines RW Rankweil?

Bischoff: Der große Umbruch des Vereines hat schon in der letzten Saison stattgefunden. Viele junge Eigenbaus müssen in Zukunft das Fundament der ersten Kampfmannschaft bilden. Der Nachwuchs wird noch mehr gefördert als früher. Es darf nicht mehr passieren, dass wir teure Spieler und Trainer nach Rankweil lotsen, die wir uns nicht leisten können und dann die eigenen Talente auf der Strecke bleiben. Alle Spieler müssen sich mit dem Verein identifizieren. Die finanzielle Seite darf nicht mehr im Mittelpunkt bei den Aktiven stehen. Ein kurzfristiges Ziel ist es, dass wir mit der ersten Kampfmannschaft den Klassenerhalt in der Vorarlbergliga schaffen. Ein Platz im vorderen Tabellendrittel wäre sensationell. In drei Jahren soll der Traditionsverein wieder schuldenfrei sein. Dies ist nur durch die Mitarbeit vieler ehrenamtlicher Helfer möglich, wie es in den letzten zehn Monaten der Fall gewesen ist.

VOL: Wie sieht dein Resümee 60 Jahre Gastra aus?

Bischoff: Es ist uns gelungen, die ganze Rankler Bevölkerung zu überzeugen, dass der FC RW Rankweil noch lebt. Es war eine Riesensache mit vielen Ex-Rwlern diese Megaveranstaltung zu organisieren und durchzuführen. Viele Menschen haben sich wieder mit Rot-Weiß identifiziert und so kann man getrost in die Zukunft blicken. Doch am eingeschlagenen Weg muss mit viel Kraft und Zuversicht weitergegangen werden.

(Quelle: Meine Gemeinde – Thomas Knobel)

 

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