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ÖFB-Cup: Altach blamiert sich – Austria siegt mit 2:0

Erstligist Altach musste sich im ÖFB-Cup beim Regionalliga-Klub St. Florian mit 0:2 geschlagen geben. Austria Lustenau ist nach einem Sieg in Bregenz eine Runde weiter.
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Wie schon am Vortag gab es in der ersten Hauptrunde des ÖFB-Samsung-Cups einige Überraschungen. Dazu gehörte auch die 0:2-Pleite der Hütter-Elf bei Union St.Florian (Regionalliga Mitte), bei der die Rheindörfler in Bestbesetzung antraten. Vor nur 350 Zuschauern schoss Thomas Zemann (50., 77.) den Erstligisten quasi im Alleingang aus dem Bewerb. Wer zuvor an den oberösterreichischen Underdog glaubte und im Wettbüro seinen Einsatz machte, durfte sich übrigens über eine Quote von 6,5 freuen.

Apropos freuen: Beim Ländle-Cup-Duell in Bregenz behielt Favorit Austria Lustenau mit 2:0 die Oberhand, und somit bleibt der Erstligist unter Helgi Kolvidsson weiter ungeschlagen. Vor 2500 Fans legten beide Mannschaften flott los. Die Lustenauer, bei denen Sascha Boller und Christoph Stückler auf der Ersatzbank Platz nahmen, fanden nach nur 50 Sekunden die erste Möglichkeit vor.

Aber sowohl Dursun Karatay als auch Manuel Honeck verpassten den Ball. In der fünften Minute eine Großchance für die Bregenzer, doch Semih Yasar vergab. Dann wieder die Gäste durch Philipp Vorraber (13.), der nach einem Solo knapp vorbei schoss, und eine Minute später bediente auf der Gegenseite Roman Ellensohn mit der Ferse Yasar, der an Austria-Keeper Alexander Kofler scheiterte. Nach einer Viertelstunde war also klar, dass der Westligist gegen den diesjährigen Cupfinalisten nicht vor Ehrfurcht erstarrt, die Grün-Weißen hatten aber trotzdem mehr vom Spiel.

Miesenböck trifft

Nach 28 Minuten der große Auftritt von Bregenz-Goalie Predrag Zivanovic, der einen Krajic-Kopfball an die Querlatte lenkte. Zwei Minuten später gab es allerdings nichts zu halten: Soares serviert auf Marco Miesenböck, der an der Strafraumgrenze freisteht und den Ball zum 1:0 – Philipp Hagspiel fälscht noch leicht ab – in die Maschen setzt. In der Folge waren Chancen beiderseits Mangelware, nur Vorraber (44.) machte noch einen Versuch. In den zweiten 45 Minuten gab es ebenfalls kein Offensivfeuerwerk zu sehen.

Die Kolvidsson-Truppe versuchte zwar nachzulegen, nach einem Honeck-Schuss (56.) rettete jedoch Werner Grabherr für den bereits geschlagenen Zivanovic, der drei Minuten später einen Hochkaräter von Honeck unschädlich machte. Und die Hausherren? Die mühten sich zwar weiter redlich, doch die harmlose Offensive konnte die Grün-Weißen nicht in Bedrängnis bringen. Auffallend der zur Pause eingewechselte SCB-Stürmer Elvis Alibabic, der erst 17-Jährige legte eine Talentprobe ab.

Rotter macht alles klar

In der 71. Minute die Vorentscheidung in dieser Partie. Dominik Rotter traf aus 16 Metern per Außenrist zum 2:0 in die lange Ecke. Dann passierte auf dem Spielfeld nicht mehr viel, außerhalb des Stadions hingegen kam es zu einem kurzen „Aufeinandertreffen“ der Anhänger. Sieben Anzeigen gegen „SW-Fans“ waren die Folge.

Stimmen zum Cup-Schlager

„Wir haben versucht die Austria zu ärgern. Da wäre mehr drin gewesen. Ein großes Lob an meine Mannschaft, die toll gekämpft hat. Die Austria hat verdient gewonnen.“ Mladen Posavec, Trainer Bregenz

„Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Leider haben wir aus dem Nichts den ersten Gegentreffer kassiert. Wir haben alles probiert.“ Predrag Zivanovic, Torhüter Bregenz

„Die Bregenzer haben sich gewehrt und hatten auch Chancen. Die Leistung passt, das Ergebnis geht in Ordnung. Jetzt hoffe ich auf ein gutes Los in der nächsten Runde.“ Helgi Kolvidsson, Trainer Austria Lustenau

„Das haben wir gut hingekriegt. Ich bin froh, dass ich getroffen habe. Die Bregenzer habengezeigt, dass sie auch Fußballspielen können.“ Marco Miesenböck, Austria Torschütze

 NEUE/Günther Böhler

 

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