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Fast jeder vierte Schüler in Vorarlberg spricht nicht Deutsch als Umgangssprache

Jeder vierte Schüler in Vorarlberg spricht im Alltag eine andere Sprache als Deutsch. (Themenbild)
Jeder vierte Schüler in Vorarlberg spricht im Alltag eine andere Sprache als Deutsch. (Themenbild) ©VOL.AT/Natter
Bregenz/Wien. Die Zahl der Schüler mit nicht-deutscher Umgangssprache ist an österreichischen Schulen im vergangenen Schuljahr trotz sinkender Gesamt-Schülerzahlen erneut gestiegen. In Vorarlberg hat fast jeder vierte Schüler eine andere Umgangssprache, mit 23,4 Prozent liegt das Ländle nach Wien (47,5%) an zweiter Stelle.

Mittlerweile geben bundesweit 245.846 und damit 22,2 Prozent aller Schüler an, eine andere Sprache als Deutsch zu sprechen. Das zeigt eine auf Zahlen der Statistik Austria basierende Aufstellung der Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen.

In Wien spricht fast jeder Zweite nicht Deutsch

Die Zahl der Schüler mit nicht-deutscher Umgangssprache ist damit um mehr als 11.000 gegenüber dem Schuljahr davor gestiegen. Daraus ergibt sich ein Plus von 1,1 Prozentpunkten gegenüber dem Wert von 2013/14 (21,1 Prozent). Mit einem Anteil von 47,5 Prozent machen Kinder und Jugendliche mit nicht-deutscher Umgangssprache in der Bundeshauptstadt Wien beinahe schon die Hälfte aller Schüler aus.

Mit großem Abstand folgt an zweiter Stelle Vorarlberg, wo von 55.655 Schülern 12.845 (23,4 Prozent) angeben, im Alltag eine andere Sprache als Deutsch zu sprechen. Knapp dahinter folgen Salzburg (19,1 Prozent) und Oberösterreich (17,9 Prozent). Mit lediglich 12,4 Prozent verzeichnet schließlich Kärnten österreichweit den geringsten Anteil.

Große Unterschiede je nach Schultyp

Alles andere als einheitlich verteilt sind diese Schüler auf die verschiedenen Schultypen: Mit 32,3 Prozent ist der Anteil an Sonderschulen am höchsten, gefolgt von Polytechnischen Schulen mit 30 Prozent und Neuen Mittelschulen (NMS) (28,5 Prozent). An den Volksschulen liegt der Prozentsatz bei 27,6. Anders das Bild an AHS oder den berufsbildenden höheren Schulen (BHS): Hier lag der Anteil jeweils bei 17,1 Prozent. An Berufsschulen verzeichnet die Statistik gar nur 13,7 Prozent Schüler mit nicht-deutscher Umgangssprache.

BKS und Türkisch machen den Großteil aus

Insgesamt sind an heimischen Schulen mehr als 80 Sprachen vertreten. Fasst man die in diversen Kategorien ausgewiesene bosnisch/serbisch/kroatische Sprachfamilie (BKS) zusammen, handelt es sich dabei mit insgesamt 69.414 Sprechern um die meistgesprochene Fremdsprache unter österreichischen Schülern. Türkisch sprachen 60.714 Schüler, Albanisch und Rumänisch folgen mit 16.481 und 12.778 Sprechern mit Respektabstand. Arabisch sprachen im Schuljahr 2014/15 8.798 Schüler. (red/APA)

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