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"Es ist eine Frechheit und wir weisen es zurück"

Julian Fässler bei "Vorarlberg LIVE"
Julian Fässler bei "Vorarlberg LIVE" ©VOL.AT
Julian Fässler (ÖVP) zu den Wahlen in Dornbirn.
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Die Wahl zum neuen Vizebürgermeister in Dornbirn hat vor einer Woche für große Aufregung gesorgt. Unter anderem bezeichnete es Juliane Alton von den Grünen als eine gekaufte Wahl. "Es ist eine Frechheit und wir weisen es zurück", betonte Julian Fässler (ÖVP), der jetzt neue Vizebürgermeister, in der Sendung Vorarlberg LIVE.

Es gab nach der Gemeindewahl 2020 eine Abmachung der Fraktionen des Dornbirner Stadtrat SPÖ, FPÖ, Grünen und Neos, dass Alton nach zweieinhalb Jahren ins Amt der Vizebürgermeisterin kommt.

"Ein intransparenter Deal"

"Die Dornbirner Volkspartei war zu keinem Zeitpunkt ein Teil dieser Vereinbarung. Wir wussten nicht darüber, dass es diese gibt", erklärt Fässler. "Uns wurde das Schriftstück nicht zur Verfügung gestellt. In Wahrheit war es nichts anderes als ein intransparenter Deal." Die ÖVP wäre mit so einer Abmachung nicht einverstanden, sondern ziehe es vor, bei einer demokratischen Wahl innerhalb des Stadtrats für das Amt zu kandidieren: "Wenn das nicht eingehalten wird, dann weiß ich auch nicht mehr." Nichtsdestotrotz ist sich der neue Vizebürgermeister Julian Fässler sicher, dass die Zusammenarbeit mit den anderen Parteien weiterhin funktionieren wird. "Bei der letzten Sitzung wurden alle Punkt einstimmig beschlossen."

Die ganze Sendung zum Nachsehen:

(VN/VOL.AT)

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