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Farbenfrohe und lautstarke Guggen auf dem Marktplatz

Die Schweizer Männergruppe Hunne Basel
Die Schweizer Männergruppe Hunne Basel ©Edith Rhomberg
24. Internationale Monsterkonzert begeistert das Publikum mit fetzigem Sound und toller Stimmung. 
Monsterkonzert auf dem Marktplatz I
Monsterkonzert auf dem Marktplatz II

Dornbirn. Als verkündet wird, die Hunnen kommen, geht ein Raunen durch die Menge. „In ihnen schlägt das Herz wilder Tiere“ so eine Chronik des 6. Jahrhunderts über die Todesreiter aus dem Osten, um die sich viele Legenden ranken. Die Gruppe Hunne Basel jedoch, die zum Monsterkonzert nach Dornbirn eingeladen war, reiste aus dem westlichen Nachbarland an und in rein friedlicher Absicht. Obwohl ihre eigenwillige Kostümierung, vor allem aber die Larven, doch ein wenig bedrohlich wirken, brauchte sich niemand vor ihnen zu fürchten. Im Gegenteil. Die Musiker, eine reine Männergruppe, brachten fetzigen Bigband Sound auf den Marktplatz und heizten dem Publikum richtig ein.

Frieren musste an diesem Wintertag vor und in der Kirche St. Martin kaum jemand. Die Guggen aus nah und fern spielten und tanzten sich warm. Von den heißen Rhythmen mitgerissen bewegten sich die Besucher dazu vergnügt im Takt. Die Musik war natürlich richtig laut, das muss so sein. Und nur ein bisschen schräg. Die Guggen geben sich nicht mehr damit zufrieden, einfach drauflos zu spielen. Für einen guten Klang wird fleißig geprobt. „Wir spielen mit Noten“, so Sandra Hämmerle, Organisatorin bei den Emser Palast-Tätschern. „Es soll gut klingen, auch richtig. Und die paar schrägen Töne, das macht dann eben die Guggen aus“, sagt sie selbstsicher. Martin Hämmerle, ihr Mann, kündigt indessen weitere Gruppen aus dem Land, aus Liechtenstein, der Schweiz und aus Deutschland an.

Er behält den Überblick, damit jede der insgesamt 16 Guggen weiß, wann sie dran ist. Aus Dornbirn ist der Fanfarenzug dabei, eine weite Anreise hingegen nahm die deutsche Wörter Rotachgugge auf sich. Ihre selbstgemachten Kostüme sind ganz neu und der edle Kettenhelm der Ritter wiegt zwei Kilo, sagen sie. Auf kunstvolle Kostüme legen alle Guggen großen Wert und beim Schminken lassen die Rääblüüs Rorschacherberg, Chaos Tätscher Rankweil, Guggesuser Berneck und andere der Fantasie freien Lauf. Nirgends gibt es so viele tolle Fotomotive an einem Ort wie hier, sagte eine begeisterte Besucherin. Das Monsterkonzert wurde in der Messehalle fortgesetzt. Das soll die Gemeinschaft fördern und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch ermöglichen, informiert Sandra Hämmerle.

 

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