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Familienverband: "Sparen auf Kosten der Familien und der Jungen"

Bregenz -  Im neu geschnürten "Sparpaket" der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP werden Familien zur Kasse gebeten, so der Vorwurf des Familienverbandes.
Das halten die Vorarlberger vom Budget
Interview mit Andreas Prenn, Obmann Familienverband Vorarlberg

Einerseits direkt durch Einsparungen an Familienleistungen in der Höhe von ca. 400 Millionen Euro und andererseits indirekt über die Wirtschaft und Banken, die ihre erhöhten Kosten auf die Kunden und damit auf Familien abwälzen werden, kritisiert der Familienverband die Regierungsparteien.

 „Unsere schlimmsten Befürchtungen wurden von der Wirklichkeit noch übertroffen: die höchsten Budget­kürzungen treffen massiv die Familien und die Jungen, die zu den Budgetsanierern der Nation werden“, zeigt sich der Obmann des Vorarlberger Familien­verbandes, Mag. Andreas Prenn, empört und fassungslos. „Das Ergebnis von Loipersdorf ist eine familienpolitische Schande und ein Mehrfach­schlag ins Gesicht der Familie.“ Was der Regierung die Familien „wert“ seien, zeige allein die Tatsache, dass gegen die Familien eindeutig am höchsten, nämlich mit knapp 400 Millionen Euro, gekürzt wird.

Die Regierung plant Einsparungen bei der Familienbeihilfe. Hier soll die Bezugs­dauer vom 26. auf das vollendete 24. Lebensjahr reduziert werden. Die 13. Familienbeihilfe soll nur noch pauschal 100 Euro betragen und nur für sechs- bis 15-jährige Kinder ausgezahlt werden. Gestrichen wird die Familienbeihilfe für arbeitssuchende Kinder zwischen dem 18. und dem 21. Lebensjahr sowie nach der Berufsausbildung, was gerade für ärmere Familien eine schwere Belastung darstellt.

Die Streichung des Alleinverdienerabsetzbetrags für Familien ohne Kinder und der Mehrkinderzuschlag ab dem dritten Kind seien ein herber Schlag für Mehrkind- und Alleinverdienerfamilien, so der Familienverband.

Bei Familien würden also gegenüber dem Finanzrahmen­gesetz im Jahr 2011 bereits 128 Millionen mehr als vorgesehen eingespart. Und das sei erst der Anfang, denn in der Folge sei geplant, jedes Jahr den Familien weniger Geld für ihre Kinder zur Verfügung zu stellen: 2012 sollen 376 Millionen abgezogen werden, 2013 dann 437 Millionen, und 2014 sogar 484,5 Millionen Euro.

Für den Vorarlberger Familienverband steht Loipersdorf für eine Familienpolitik, die abgedankt hat. Sowohl die ÖVP wie auch die SPÖ haben für den Verband jeden Anspruch auf die Bezeichnung „Familienpartei“ verloren.

Umfrage unter Vorarlbergern

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Interview mit Andreas Prenn, Obmann Familienverband Vorarlberg

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