Familientreffen ohne Idylle

Bruder und Schwester auf der Anklagebank. Unter anderem wegen Raub und Körperververletzung.
Bruder und Schwester auf der Anklagebank. Unter anderem wegen Raub und Körperververletzung. ©VN/Sohm
Feldkirch. Raub, Körperverletzung, Drohung: Dies sind nur einige der Anklagen, wegen denen einer Vorarlberger Familie seit Freitag am Landesgericht Feldkirch der Prozess gemacht wird.

Dieser Vater hat wahrlich ein schweres Los zu tragen. Selbst wegen tätlichem Angriff auf einen Beamten angeklagt, musste er sich am Freitag am Landesgericht Feldkirch die Beschuldigungen gegen seinen Sohn anhören: Dem 21-jährigen Unterländer werden das Verbrechen des versuchten schweren Raubes und Körperverletzung angelastet. Unter anderem. Der junge Mann soll dort gemeinsam mit einem Freund mehrere Männer verprügelt haben. Als Erstangeklagter habe er außerdem einen der Kontrahenten mit einem Messer bedroht und Geld verlangt.

Schwester (19) mitangeklagt

In einem anderen Fall schlug er einen jungen Mann mit Stahlkappenschuhen krankenhausreif. Seine mitangeklagte 19-jährige Schwester sah dabei nicht nur zu. Auch sie trat mit den Füßen gegen das bereits am Boden liegende Opfer und brach ihm dabei eine Rippe. Aufgrund ihres Geständnis und ihres Alters wurde die 19-Jährige wegen schwerer Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen in der Höhe von vier Euro verurteilt.

Verhandlung geht weiter

Gegen ihren Bruder und dessen Freund wird weiter verhandelt. Opfer und weitere Zeugen müssen noch befragt werden. Der Vater, der in einem Unterländer Lokal schwer betrunken einen Rabatz veranstaltet hatte, wurde zu einer teilbedingten Strafe von 90 Tagessätzen zu je 20 Euro verurteilt. Die Urteile sind rechtskräftig.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Vorarlberger Nachrichten.

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