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Familien zum Mitmachen bewegen

Das Land Vorarlberg startet eine Öffentlichkeitskampagne zur Initiative "Kinder in die Mitte - Miteinander der Generationen". Angelegt ist diese auf drei Jahre.

Die im Bürgergutachten “Kinder in die Mitte” angeregte Öffentlichkeitskampagne steht unmittelbar vor ihrem Start. “Es geht darum, die Menschen in Vorarlberg – und zwar Jung wie Alt – für das Thema Familien-, Jugend- und Kinderfreundlichkeit zu sensibilisieren und zum aktiven Mitgestalten zu bewegen”, so Landeshauptmann Herbert Sausgruber am Dienstag im Pressefoyer.

Die Ziele der Initiative “Kinder in die Mitte” fließen bereits in vielfältiger Weise in die Arbeit der Vorarlberger Landesregierung und der Landesverwaltung ein. LH Sausgruber verwies dabei auf die Landesgesetzgebung – ab sofort werden alle Gesetzesvorhaben des Landes auf mögliche Auswirkungen für Kinder und Jugendiche geprüft – sowie auf die Wohnbauförderung: “Kinder in die Mitte” ist ein wichtiger Impuls für die künftigen Wohnbaurichtlinien des Landes. Bei Bauvorhaben von gemeinnützigen Wohnbauträgern wird das kinder-, jugend- und altersgerechte Bauen ein besonderer Schwerpunkt sein.

Die nun anlaufende Öffentlichkeitskampagne zum Thema “Kinder in die Mitte – miteinander der Generationen” ist auf einen Zeitraum von drei Jahren angesetzt. Zum Inhalt: Rund um das Thema Familie, Kinder- und Jugendfreundlichkeit sind in der Bevölkerung viele reflektierte und differenzierte Meinungen zu hören und vielen Menschen ist es ein Anliegen, sich zu äußern. Diese Menschen kommen in Inseraten und Trailern zu Wort. Projektleiter Thomas Müller: “Dadurch wird zum einen eine breitere Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam gemacht, zum anderen wird ein realistisches Bild vermittelt, welche Angebote es bereits gibt, wie sie in Anspruch genommen werden bzw. wo der Wunsch nach Verbesserungen und Ergänzungen besteht.”


Freiheitlichen-Jugendsprecher Ernst Hagen zu ‚Kinder-in-die-Mitte’: „Mehr konkrete Maßnahmen und weniger Hochglanzprospekte“

Die vom Kinder- und Jugendanwalt kürzlich aufgezeigten Defizite im Bereich der Kinderfreundlichkeit müssen nach Ansicht des freiheitlichen Jugendsprechers, LAbg. Ernst Hagen, noch stärker Berücksichtigung im Maßnahmenkatalog der Vorarlberger Landesregierung finden.

„Der jetzt vom Land angekündigte Impuls in der Wohnbauförderung zur Forcierung des kinder- jugend- und altergerechten Bauens im gemeinnützigen Wohnbau ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung, dem noch weitere folgen müssen. Die Landesregierung hat die Verantwortung – über die finanzielle Förderung von ‚Kinder- in-die-Mitte’-Projekten hinausgehend – stärker im eigenen Wirkungsbereich tätig zu werden. Es bedarf zur Steigerung der Kinderfreundlichkeit mehr konkreter Maßnahmen und weniger Hochglanzprospekte“.

Neben der angekündigten Impulssetzung im Wohnbereich spricht sich Hagen für die kontinuierliche Verbesserung der Kinder-, Schüler- und Jugendbetreuungseinrichtungen ebenso wie für die umfangreiche politische Einbindung der Jugendlichen aus. „Abseits der sicherlich notwendigen Bewusstseinsbildung beginnt die Realisierung der Kinderfreundlichkeit bereits beim Entschluss der Eltern, Kinder zu bekommen. Die kontinuierliche ideelle und materielle Stärkung der Familie steht somit am Beginn einer kinderfreundlichen Gesellschaft“, erwartet sich der freiheitliche Jugendsprecher Hagen gerade in diesem Bereich weitere Impulse von Seiten des Landes. (Quelle: Freiheitlicher Landtagsklub Vorarlberg)

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